Foto: NORBERTO DUARTE/AFP via Getty Images
Inmitten der durch das Coronavirus ausgelösten Zwangspause im Weltfußball versuchen die Verantwortlichen in den Verbänden Lösungen zur kurzfristigen Abhilfe bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu finden. Der Weltverband FIFA schlägt den Mannschaften deswegen nun eine Erhöhung des Wechselkontingents vor. Diese soll bis zum Ende des Kalenderjahres 2021 gelten.
Als Reaktion auf die derzeitige Pandemie und durch sie ausgelöste mögliche Probleme hat die FIFA nun mit einem Vorschlag an die Klubs reagiert. Die britische Boulevardzeitung „The Sun“ zuerst berichtete zuerst davon, dass der Weltverband die Menge an erlaubten Auswechslungen pro Partie von drei auf fünf erhöhen möchte. Eine Abstimmung des International Football Association Board (IFAB), das Organ, in dem die Regelhüter des Fußballs sitzen, steht noch aus. Die Zustimmung gilt aber als „sehr wahrscheinlich“.
Die FIFA bestätigte die Pläne auf Anfrage der „dpa“ (Deutsche Presse-Agentur) am Montagmittag. Der Weltverband erklärte, dass Organisatoren die Regelungen auf bereits laufende Wettbewerbe anwenden können. Im Falle der Bundesliga müsste hierzu die Deutsche Fußball Liga (DFL) zustimmen. Auch Wettbewerbe, die in diesem Jahr beginnen und bis 2021 könnten ein größeres Wechselkontingent haben. Für die meisten europäischen Vereinswettbewerbe wäre damit bereits im nächsten Sommer Schluss mit mehr Auswechslungen.
Mit am längsten könnte die Regelung bzw. Option für Länderspiele gelten. Beim Aufeinandertreffen von Nationalteams können bis zum 31. Dezember 2021 fünf statt drei Spieler ausgewechselt werden. Sofern die UEFA den Plänen ebenfalls zustimmt, wird die Europameisterschaft 2020, die von dem Verband organisiert wird und aufgrund der aktuellen Lage um ein Jahr verschoben wurde, ebenfalls mit dem erhöhten Kontingent gespielt. Im Falle einer Verlängerung in einem Turnier oder Pokalwettbewerb würde zudem ein sechster Wechsel hinzukommen.
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