Foto: Imago Images
Hinter Kevin Möhwald liegen zwei äußerst durchwachsene Jahre, was nicht am fußballerischen Können des Mittelfeldspielers, sondern vielmehr an dessen Verletzungspech liegt. Bei Werder Bremen hat er deshalb noch einiges vor.
Auf nicht mal 1.200 Einsatzminuten kommt Kevin Möhwald seitdem er sich im Sommer 2018 Werder Bremen angeschlossen hat. Eine Knieoperation hatte ihn fast die gesamte Vorsaison gekostet. Am vergangenen Wochenende gab Möhwald beim Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg (1:1) nach über einjähriger Auszeit sein Comeback.
„Darauf habe ich in der Reha lange hingearbeitet“, sagte er am Mittwoch. „Es war ein sehr schöner Moment für mich, endlich wieder in der Bundesliga zu spielen – und das ohne Probleme im Knie.“ Hält das lädierte Bein, soll für den gebürtigen Erfurter in den nächsten Wochen und Monaten vieles möglich sein.
Im zentralen Mittelfeld, wo Möhwald am liebsten seinem Beruf nachgeht, ist nach dem Abgang von Davy Klaassen eine Rolle als Strippenzieher freigeworden. „Jetzt liegt es an mir, mich körperlich in die bestmögliche Verfassung zu bringen, um der Mannschaft zu helfen und mich festzuspielen“, verfolgt Möhwald einen klaren Plan. Nach langer Leidenszeit soll es bei „Pommes“, wie Möhwald liebevoll aufgrund seiner Vorliebe für in mundgerechte Stücke geschnittene, frittierte Kartoffeln genannt wird, endlich aufwärts gehen.
Im Vergleich zur vergangenen Saison ist der SV Werder mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen gut in die neue Serie gestartet. Möhwald sieht am Bremer Osterdeich etwas heranwachsen, wolle aber nicht mehr auf die letzten beiden Jahre blicken: „Es ist eine neue Saison und wir haben eine frische Mannschaft.“ So werde beispielsweise die Mentalität und das Fußballerische immer besser. „Wir haben junge, spannende Spieler, die Potenzial haben“, sagt Möhwald.
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