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Vor Weltmeister Paul Pogba: Die längsten Sperren aller Zeiten

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War das das Karriere-Ende für Weltmeister Paul Pogba? Der 30-jährige Mittelfeldspieler von Juventus Turin wurde am Donnerstag von einem italienischen Anti-Doping-Gericht für 4 Jahre gesperrt. Das Portal Fussballdaten.de blickt auf die längsten Sperren im Weltfußball.

Paul Pogba war am 11. September 2023 wegen einer positiven Dopingprobe und erhöhten Testosteron-Werten bereits für die gesamte Saison 2023/2024 aus dem Verkehr gezogen worden.

Zuvor hatte man den französischen Weltmeister von 2018 zuletzt am 3. September 2023 in der italienischen Serie A, beim 2:0 mit „Juve“ beim FC Empoli, auf dem Rasen gesehen.

Paul Poga mit 4 Jahren Sperre

Wird das Urteil nicht angefochten, ist der mit einer Ablöse von 105 Millionen Euro (2016) einstmals teuerste Fußballer der Welt bis zum 10. September 2027 gesperrt.

„Das Abenteuer des Franzosen in Bianconeri endet, vielleicht sogar seine Karriere“, schrieb Italiens Fußballbibel Gazzetta dello Sport kurz nach Bekanntwerden des Urteils.

2023 war Sandro Tonali, 64 Millionen Euro teurer Neuzugang vom AC Mailand bei Newcastle United, nach mutmaßlicher Verwicklung in einen Wettskandal in seiner Zeit bei Milan für 8 Monate gesperrt worden.

8 Premier-League-Spiele, dann Sperre

In der Premier League lief Tonali nur 8-mal auf. Dumm gelaufen.

Neun Monate zum Zuschauen verurteilt war er: Erich Cantona. Der exzentrische Franzose trat im Januar 1995 im Premier-League-Spiel in London den Crystal-Palace-Fan Matthew Simmons. Dafür landete „Call me God“ Cantona 2 Wochen im Gefängnis und erhielt die längste Sperre der Premier-League-Historie. „Ich hatte viele gute Momente, aber der beste war der, als ich den Hooligan getreten habe“, zeigte Cantona auch Jahre später wenig Reue.

2-mal 15 Monate

Das argentinische Fußball-Idol Diego Armando Maradona († 2020) wurde im Laufe seiner schillernden Karriere gleich zwei Mal gesperrt.

15 Monate stellte die FIFA den Weltmeister (1986) von allen Wettbewerben wegen Konsum und Handel von Kokain kalt. Das war 1991. „El Diego“ schloss sich nach der Sperre dem FC Sevilla (1992/93) an.

Nach seiner zweiten, 15 Monate währenden Doping-Suspendierung nach der WM 1994 in den USA kehrte er im Oktober 1995 unter dem Jubel der Massen und mit einem Feuerwerk über dem Stadion „La Bombonera“ noch einmal zu den Boca Juniors zurück. „Diego Maradona – und um ihn herum die Nebel seines vergangenen Ruhms“, kommentierte der Münchner Schauspieler Philipp Moog in der deutschen Fassung von Jean-Christophe Rosés Dokumentarfilm Maradona, der Goldjunge (2006). Als ihm eine weitere Kokain-Sperre drohte, verkündete Maradona an seinem 37. Geburtstag, dem 30. Oktober 1997, sein Karriere-Ende.

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