1. FC Nürnberg

Seit drei Spielen sieglos: FCN-Coach Canadi in Kaiserslautern unter Zugzwang

Werbung

Der Wind dreht sich beim 1. FC Nürnberg. Nach dem erneut leichtfertig verspielten Dreier gegen Regensburg ist der FCN seit drei Liga-Partien sieglos. Den hohen Erwartungen hinkt der Club praktisch seit Saisonbeginn hinterher, was im Nürnberger Umfeld zunehmend für Unmut sorgt. Das Duell im DFB-Pokal gegen den schwächelnden 1. FC Kaiserslautern soll die Wende einleiten, auch um die Position von Trainer Damir Canadi zu stärken.

Palikuca hält an Canadi fest

„Intern lasse ich diese Diskussion ganz sicher nicht zu“, sagte Sportvorstand Robert Palikuca zur Trainer-Frage beim Altmeister. Nach dem verpassten Dreier gegen Regensburg waren in den sozialen Medien erstmals vermehrte Forderungen nach einem Wechsel auf der Trainerbank laut geworden. „Die Unmutsbekundungen im Stadion oder den sozialen Foren sind nach so einem frustrierenden Spiel nachvollziehbar“, zeigte der Sportvorstand gegenüber „BILD“ Verständnis. „Ich sehe aber tagtäglich ein Trainerteam, das sehr selbstkritisch und einsichtig alle Fehler analysiert und die Mannschaft in vielen Bereichen kontinuierlich weiterentwickelt.“

Eine Weiterentwicklung sollte bestenfalls auch in Kaiserslautern zu sehen sein. Auf dem „Betzenberg“ erwartet den FCN keine unlösbare Aufgabe. Auch der Traditionsverein aus der Pfalz kommt in dieser Saison bislang kaum in Tritt und findet sich momentan auf Tabellenplatz 17 der 3. Liga wieder. Ursprünglich hatte der langjährige Bundesligist die Rückkehr ins Unterhaus als Ziel vorgegeben, doch auch unter Neu-Coach Boris Schommers blieb die Wende bislang aus.

Wiedersehen mit Schommers

Der Name Schommers weckt beim 1. FC Nürnberg noch junge Erinnerungen. Als Assistent von Cheftrainer Michael Köllner übernahm Schommers nach dessen Beurlaubung, konnte den kaum vermeidbaren Abstieg allerdings nicht mehr verhindern. Gerne hätte der 40-Jährige auch in der 2. Liga auf der Trainerbank des Clubs gesessen, doch Sportvorstand Palikuca entschied sich für die Lösung mit Wunschtrainer Canadi. Da Schommers keine Ambitionen hegte, erneut die Rolle des Assistenztrainers zu übernehmen, trennten sich die Wege im vergangenen Sommer. Nun könnte der Lauterner Coach für seinen Ex-Klub zum Stolperstein werden – und die Trainerdiskussion bei den Franken nicht gerade mindern.

 

Werbung

Ältere Artikel

Oermann vor Rückkehr: Leverkusens Abwehr-Puzzle bleibt in Bewegung

Das Abwehr-Karussell bei Bayer 04 Leverkusen dreht sich in den letzten Tagen unaufhaltsam. Nachdem Noham…

31. Januar 2026

Wolfsburg-Stürmer von Premier-League-Klub umworben

Mohamed Amoura zeigt in dieser Saison eine starke Form für den VfL Wolfsburg. Damit hat…

31. Januar 2026

Real Madrid plant Abschied – Liverpool als Favorit

Die Karriere von Eduardo Camavinga bei Real Madrid entwickelt sich nicht wie erwartet. Es ist…

31. Januar 2026

England: Deutscher Torhüter vor ligainternem Wechsel

Der Wechsel von Stefan Ortega zu Manchester City im Sommer 2022 überraschte einige Fans. Seitdem…

31. Januar 2026

Kamara bei Bayer 04 Leverkusen heiß umworben

Bayer 04 Leverkusen schlägt sich in der aktuellen Spielzeit mit großen Personalproblemen in der Abwehr…

31. Januar 2026

Offiziell: HSV bestätigt dritten Wintertransfer

Der Hamburger SV hat seinen dritten Transfer in der laufenden Wintertransferperiode bestätigt. Albert Grønbæk schließt…

31. Januar 2026

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.