1. FC Nürnberg

Vier Youngsters im Trainingslager des Clubs

Seit drei Tagen bereitet sich der Club in Spanien auf die Rückrunde vor. Mit dabei vier Spieler aus der eigenen Jugend, die im Trainingslager etwas Profiluft schnuppern dürfen. Mit Simon Rhein haben die vier das perfekte Vorbild dabei.

Neue Gesichter im Trainingslager

Wie bereits in den letzten Jahren üblich, dürfen einige Spieler aus der eigenen Jugend die Profis mit ins Trainingslager begleiten. Schon zum zweiten Mal, seit vergangenem Sommer, ist Torwart Jonas Wendlinger mit dabei. Der 18-jährige spielt in der U19 des Clubs und kam in dieser Saison auch auf zwei Einsätze in der Regionalliga Mannschaft der Nürnberger. Bei den Profis schnuppert er seit Sommer das ein oder andere Mal mit rein und kann von den erfahrenen Keepern eine Menge lernen.

Philipp Harlaß ist ebenfalls einer der vier Jungen Talente. Er durfte bereits in Nürnberg einige Einheiten mit den Profis absolvieren und ist nun froh, sein erstes Trainingslager absolvieren zu dürfen: „Es ist immer eine neue Erfahrung“, sagt der 20-jährige bei“club-tv“. Er ist im Zentralen Mittelfeld beheimatet, kann aber auch auf der linken Seite eingesetzt werden. In der laufenden Saison machte er mit bereits vier Toren und einer Vorlage in der Regionalliga Bayern auf sich aufmerksam.

Zum ersten Mal überhaupt bei den Profis dabei ist Innenverteidiger Tobias Kraulich. Der gebürtige Erfurter will in Spanien „die Mannschaft kennen lernen und einen Möglichst guten Eindruck hinterlassen“ und will sein Bestes geben. Auch er gehört zu Stammbesetzung der Regionalliga Mannschaft. Im Sommer wechselte der 19-jährige aus Erfurt für 125.000 Euro zum Club.

Mit Erik Engelhardt (Bild) wird das Quartett vervollständigt. Fünf Tore und drei Vorlagen stehen beim Regionalliga-Stürmer bereits auf dem Konto. Bei den Profis will er nun zeigen, dass er mithalten kann.

Simon Rhein als Vorbild

Den vier Talenten ist Simon Rhein auf jeden Fall ein Vorbild. Er machte es vor, wie der Weg aus der Nürnberger Jugend zu den Profis aussehen kann. Auch er war im vergangenen Winter das erste Mal bei den Profis mit im Trainingslager und absolvierte zehn Monate später sein erstes Bundesligaspiel für die Profis. Er dient als gutes Bindeglied zwischen den neuen und bereits etablierten Spielern.

Trainer Michael Köllner ist bekannt, für das Fördern von Talenten aus den eigenen Reihen: „Es ist grundsätzlich ja unsere Idee, unsere eigenen Nachwuchsspieler genauso zu fördern, wie Spieler die wir von Außen holen“, erklärt der Trainer seine Ansichten und kräftigt bei, dass es „wichtig für die eigenen Spieler aus dem NLZ ist, dass sie merken, dass sie bei uns Profis werden können.“

Richtig und wichtig ist für Nürnberg, diese Philosophie weiterzuverfolgen. Möglicherweise wird der ein oder andere schon in der kommenden Rückrunde dabei helfen können, den Abstieg zu verhindern. Auf jeden Fall sollte man die Talente im Auge behalten.