2. Bundesliga

Diese Deutschen Meister spielen in der 2. Liga

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Zweitliga-Start! Wir wollen nicht mit dem Begriff „Die beste 2. Liga der Welt“ anfangen – aber die 2. Bundesliga ist prominent besetzt. Nur wenige Teams durften in ihrer Historie bislang noch nicht die Meisterschale oder die Meistertrophäe der DDR-Oberliga hochhalten.

5 Klubs kamen de facto noch nie zu Meisterehren: Der FC St. Pauli, der SC Paderborn sowie die 3 Aufsteiger VfL Osnabrück, SV Wehen Wiesbaden und die SV Elversberg.

Umgekehrt spielen 4 der 9 Klubs, die im deutschen Fußball die meisten Meistertitel generieren konnten, in diesem Jahr in der 2. Bundesliga. Der VfB Stuttgart (5 Titel) entging diesem Kreis durch das klare 6:1 in der Addition in den Relegationsspielen gegen den HSV.

2 Klubs, 13 Titel

  • 13 Meistertitel vereinen allein die beiden Schwergewichte auf sich, die am Freitagabend im Hamburger Volksparkstadion die Saison 2023/2024 mit einem furiosen 5:3 eröffneten: Der HSV und der FC Schalke 04.
  • Die Hamburger holten sich den Deutschen Meistertitel 6-mal.
  • Der Revierklub jubelte 7-mal (zuletzt 1958).

Hamburgs letzter Titel liegt exakt 40 Jahre zurück, doch die Motivation der gegnerischen Teams, den HSV zu schlagen, scheint damals wie heute hoch.

„Es sind immer noch alle besonders heiß darauf, dem HSV ein Bein zu stellen“, sagte Zweitliga-Idol Torsten „Tusche“ Mattuschka in einem Kicker-Interview (Montag) vor dem Zweitliga-Start, „weil er in der Wahrnehmung immer noch der große HSV ist.“

  • Das gilt auch für den ,,Club“! Der 1. FC Nürnberg war bis zum Jahr 1987 Deutscher Rekordmeister, ehe er vom inzwischen 33-fachen Titelträger FC Bayern München abgelöst wurde.
  • Der FCN folgte auf Eintracht Braunschweig (1967) als Meister, reist am Sonntag zum Auftakt zum letzten DDR-Meister, FC Hansa Rostock.
  • Die Ostseestädter holten 1991 ihren einzigen DDR-Meistertitel.
  • 3-mal DDR-Meister und zum Start in Wiesbaden: Der 1. FC Magdeburg.
  • 4-mal ganz oben, davon 2-mal in der Bundesliga: Der 1. FC Kaiserslautern.

Die Pfälzer empfangen am Samstag zum Start den FC St. Pauli.

Die Zwischenkriegs-Meister

Die SpVgg Greuther Fürth war 3-mal Deutscher Meister, die letzten Erfolge gelangen allerdings bereits in den 1920-er Jahren (1926, 1929). „Das Kleeblatt“ hat am 1. Spieltag den SC Paderborn zu Gast.

Hertha BSC holte seine beiden Meistertitel in der Zwischenkriegszeit (1930 und 1931) und reist zu dem Klub, der nur 1933 Meister war: Fortuna Düsseldorf. 2-mal Deutscher Meister: Hannover 96, davon ein Mal im WM-Jahr 1954. „Die Roten“ treffen zum Start auf Liga-Neuling Elversberg.

Je ein Mal Meister: Der Karlsruher SC (als Karlsruher FC Phönix, 1909) Braunschweig und Holstein Kiel. Die Kieler, im Finale von 1912 gegen Karlsruhe erfolgreich, spielen gegen die Braunschweiger im direkten Duell. Der KSC muss zu Aufsteiger Osnabrück.

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