2. Bundesliga

FC Köln gegen 1. FC Kaiserslautern 4:0 – Lampen an mit Lemperle

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Willkommen zurück in der Bundesliga, 1. FC Köln! Das „Endspiel“ für den 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern um den direkten Aufstieg bzw. um die Aufstiegs-Relegation am 34. Spieltag der 2. Bundesliga – 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern 4:0 (2:0) wurde zur FC-Party. Das Portal Fussballdaten.de gratuliert und zeigt die wichtigsten Zahlen im LIVE-Format „Schlussspurt“.

Das gibt es wohl nur in Köln. Aller Ärger um FC-Stürmer Tim Lemperle (23), der nach einem Prügel-Skandal nur auf der Bank des 1. FC Köln platznahm, war um kurz nach 17 Uhr vergessen…

„Als ich unter der Woche die Zeitungen gelesen habe bzw. in mein Handy geschaut habe, hätte ich nicht geglaubt, dass Tim Lemperle noch einmal für den FC spielen wird“, verriet Zweitliga-Rekord-Torjäger Simon Terodde bei Sky, „doch Friedhelm Funkel hat das Thema hervorragend weg moderiert.“ Der FC-Stürmer war auf einem Party-Boot verprügelt worden – bei 2,3 Promille Alkohol – und ging mit einer Gesichtsmaske ins Spiel.

Köln gegen Kaiserslautern: Kein Lemperle? Kein Problem!

Nach 45 Minuten sah es auch so aus, als ob Lemperle, der zu 1899 Hoffenheim wechseln soll, nicht mehr für den „Effzeh“ spielt.

Nach der ersten Halbzeit fühlte sich alles in Köln nach Bundesliga an.

  • Mit 0,94 XGoals zu kam der 1. FC Köln einem 2:0-Pausenvorsprung gegen Kaiserslautern, damit sogar Zweitliga-Meister.
  • Auch, weil der für Lemperle aufgebotene Damion Downs das 2:0 von Luca Waldschmidt (29.) mustergültig vorlegte.

Nach 57 Minuten verpasste Waldschmidt per Foulelfmeter gegen FCK-Torhüter Julian Krahl das dritte Kölner Tor und damit die Vorentscheidung in diesem Spiel.

  • Es war der 7. Schuss des 1. FC Köln auf das Tor des 1. FC Kaiserslautern.

64 Prozent

  • Zu diesem Zeitpunkt der Partie, also nach gut einer Stunde, lag Kölns XGoals-Wert gegen Kaiserslautern bei 1,88.

Aber: Noch war der „Effzeh“ nicht durch.

  • Die Kölner spielten zwar mit 64 Prozent gewonnener Zweikämpfe aggressiver als der 1. FC Kaiserslautern, aber noch war nichts entschieden.

Nach 71 Minuten brachte Friedhelm Funkel dann doch den in Ungnade gefallenen Torjäger Tim Lemperle (Zehn Saison-Treffer) für Damion Downs.

Es gab vereinzelte Pfiffe von den Rängen.

4:0 – Mark Uth in seinem letzten Fall

  • Das alles war aber um 17.05 Uhr vergessen – 3:0 durch Florian Kainz, der nach Schussversuch von Waldschmidt aus kurzer Distanz im Fallen traf (76.) – und den XGoals-Wert auf 2,79 hoch jagte.
  • Damit war noch ein Kuriosum sicher: Es wurde der 7. Aufstieg von Friedhelm Funkel als Trainer perfekt – 1992, 1994, 1996, 2003, 2005 und 2018 hatte der legendäre Coach aus Neuss das bereits mit Bayer 05 Uerdingen, dem MSV Duisburg, Eintracht Frankfurt, mit dem FC und mit Fortuna Düsseldorf geschafft.
  • Es war sein 945. Spiel als Cheftrainer.

Funkel brachte in der 82. Minute dann noch das scheidende FC-Idol Mark Uth für Waldschmidt.

Und fast hätten sie in Köln nach 85 Minuten dank Lemperle tatsächlich die Lampen angemacht – doch sein vermeintlicher elfter Saison-Treffer zum 4:0 zählte nicht…

Den Schlusspunkt setzte Mark Uth mit dem 4:0 (87.) Es war das letzte Tor seiner Karriere. Schöne Fußnote.

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