DSC Arminia Bielefeld

Arminia Bielefeld stärkt Trainer trotz Krise

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Am Wochenende verlor DSC Arminia Bielefeld mit 3:1 beim Aufstiegsanwärter SV Elversberg. Damit sind sie punktgleich mit Holstein Kiel, die den Relegationsplatz bekleiden. Nur das neutrale Torverhältnis hält den DSC momentan über dem Strich. Trotzdem erhält Trainer Mitch Kniat Rückendeckung der Chefetage, wenn auch nicht mit voller Überzeugung.

Arminia Bielefeld mit Berg- und Talfahrt

Unter Cheftrainer Kniat haben die Bielefelder einen Höhepunkt der letzten Jahre erlebt: In der Saison 24/25 zogen sie in das DFB-Pokal-Finale ein, das man gegen Stuttgart mit 2:4 verlor. Dieses Jahr fuhr man zwar wieder nach Berlin, aber nur in die alte Försterei, wo sie nach Verlängerung mit 2:1 gegen Union Berlin ausschieden.

Auch den Aufstieg in die zweite Liga konnte man mit dem 40-Jährigen feiern. Die Klasse gilt es jetzt zu halten. Sein jetziger Punkteschnitt liegt allerdings deutlich unter dem der Aufstiegssaison: Von 1,9 Punkten pro Spiel fiel dieser auf 1,02. Momentan scheint die jüngere sehr positive gemeinsame Vergangenheit dem gebürtigen Eschweiler noch ein wenig Luft zu verschaffen.

Bedingtes Treuebekenntnis

Gänzlich überzeugend war das Statement von Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel nicht. Er sprach den Fakt an, dass man wenig Punkte und jetzt mit der Länderspielpause viel Bedenkzeit habe. Ähnliche Worte fand Kölns Thomas Kessler kurz vor Lukas Kwasnioks Entlassung.

Nach der Niederlage am Wochenende sprach Mutzel aber noch nicht von einer Trainerdiskussion und ordnete die Situation ein: „Wir haben jetzt unglücklicherweise vier Top-Teams hintereinander gehabt.“ erzählte er Medienvertretern. Auf die Frage, ob man mit Kniat weitermache, antwortete er: „Davon gehe ich aus.“

Die Aussage zur Konkurrenz ist dabei fast untertrieben. In den vergangenen vier Spieltagen mussten die Arminen gegen Hannover 96, Schalke 04, den SC Paderborn und eben Elversberg ran, die sich alle in den Top Fünf der Liga befinden. Da ist es kaum verwunderlich, dass man nur einen aus 12 möglichen Punkten holt. Am nächsten Spieltag wartet allerdings schon der nächste Brocken: der SV Darmstadt ist zu Besuch im Alm-Stadion.

Vor diesem Hammer-Programm konnten die Ostwestfalen gegen die direkten Kontrahenten Eintracht Braunschweig und FC Magdeburg sechs wichtige Punkte einfahren. Gegen die ebenfalls abstiegsgefährdete SpVgg Greuter Fürth gab man jedoch drei Punkte ab. Mit Preußen Münster wartet am 31. Spieltag noch ein hochbrisanter Abstiegskrimi. Anderweitig gilt es, beim Mittelfeld der Liga möglichst viele Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

 

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