FC Schalke 04

Beförderung: Schalke 04 „bis auf Weiteres“ mit Fährmann im Tor

Werbung

Beim FC Schalke 04 gab es wohl einen längerfristigen Wechsel im Tor. Gegen den 1. FC Köln erhielt Ralf Fährmann überraschend den Vorzug vor Alexander Schwolow. Der 34-Jährige hofft nun auf einen längeren Verbleib im Kasten der „Königsblauen“.

Erstes Pflichtspiel seit Mai 2022

„Ich gehe davon aus, dass ich auch beim nächsten Spiel zwischen den Pfosten stehen werde“, sagte der Schlussmann nach dem 0:0 gegen den „Effzeh“. In seiner ersten Bundesligapartie seit Mai 2021 blieb das S04-Urgestein ohne Gegentor. „Der Trainer hat meine Trainingsleistung honoriert“, erklärte ein selbstbewusster Fährmann.

Er habe versucht seine „Pflicht als Schalker“ zu erfüllen und „den Jungs das Schalker-Gen auf dem Platz mitzugeben.“ Das Ende seines monatelangen Bankdrückens ging ihm nah: „Ich habe mich gefreut, zurück in meinem Wohnzimmer zu sein. Und ich weiß, welchen Stellenwert ich bei den Fans und auch im Verein habe.“

S04-Urgestein überzeugt Reis

Der Torhüter konnte mit großem Fließ im Training und Professionalität bei Schalke-Trainer Thomas Reis punkten. „Ralf hat nie aufgegeben. Er hat ein richtig gutes Trainingspensum an den Tag gelegt. Ich wollte der Mannschaft einen neuen Impuls mitgeben. Und er ist Schalker durch und durch, hat viele Situationen mit durchgemacht“, sagte der 49-Jährige über seinen Keeper.

„Als ich auf Schalke angefangen habe, war die Situation prozentual gesehen bei 51:49 Prozent. Ich habe damals entschieden, dass Alex [Schwolow] weiterhin im Tor bleibt. Ralle [Fährmann] hat im Training immer Vollgas gegeben und auch seinen Kollegen unterstützt“, erklärte er die Torwartsituation.

Fährmann bleibt vorerst Nummer 1

Alexander Schwolow nahm seine Verbannung auf die Bank laut Reis indes „professionell“ hin. „Er wird – genau wie Ralle in dieser Situation – seinen Kollegen hundertprozentig unterstützen und im Training weiter Gas geben. Die beiden werden sich gegenseitig pushen. Und das ist ein Faustpfand, dass beide Torhüter stabil dastehen, wenn sie gebraucht werden“, erklärte der Trainer.

Eine Stammplatzgarantie werde es „bis zum Ende der Saison für keinen Spieler“ geben. Allerdings plant Reis „bis auf Weiteres“ mit Fährmann. Der 34-Jährige stand in seiner Karriere 268 Mal im Tor der Gelsenkirchener – nur zwei Torwärte hüteten den S04-Kasten öfter.

Weitere News und Transfergerüchte rund um den deutschen Fußball findest du hier >>

Werbung

Ältere Artikel

„Nächster Schritt“: 1. FC Köln verleiht Mittelfeldtalent nach Österreich

Der 1. FC Köln hat ein paar Tage nach Ende des Transferfenster noch einen Abgang…

6. Februar 2026

SGE-Premiere für Riera: Frankfurt trifft in Berlin auf Union

Das Freitagabendspiel zum Auftakt des 21. Bundesligaspieltags findet in der Hauptstadt statt, wo der 1.…

6. Februar 2026

Last-Minute-Ausfall und Klarheit bei Talenten: BVB-Kader gegen Wolfsburg

Borussia Dortmund trifft am Samstagnachmittag auf den VfL Wolfsburg. Trainer Niko Kovac muss für das…

6. Februar 2026

Barcelona ändert ihre Entscheidung im Fall Lewandowski

Der Vertrag von Robert Lewandowski beim FC Barcelona läuft im kommenden Sommer aus. Ursprünglich wollten…

6. Februar 2026

Nathan Ake möchte wechseln – Bundesligist mit Interesse

Nathan Ake spielt seine aktuell sechste Saison bei Manchester City. Der 30-jährige Innenverteidiger sucht laut…

6. Februar 2026

Richtung Österreich: Ngankam verlässt Frankfurt per Leihe

Es ist die dritte Leihe in zwei Jahren. Jessic Ngankam verlässt Eintracht Frankfurt und schließt…

6. Februar 2026

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.