Loris Karius war sechs Monate vereinslos, bevor Schalke ihm eine Chance für ein Comeback gab. Foto: Christof Koepsel/Getty Images
Die BILD hat aufgedeckt, wie die Sichtweise von Karius und von den Schalke-Bossen aussieht. Demnach möchte der Torwart seine Form in den nächsten drei Spielen bestätigen, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Schalke wird auf Hertha BSC, Hannover 96 und Greuther Fürth treffen. Grundsätzlich soll Karius vorstellen können, weiter für den Zweitligisten zu spielen. Aber: Bei einem attraktiven Angebot, am besten aus Italien, wird er sicher gehen wollen, um mit seiner Familie in Mailand wiedervereint zu sein.
Aus der Schalker Perspektive wird man Karius erstmal kein Angebot auf den Tisch legen. Kader-Macher Ben Manga möchte keine voreiligen Schlüsse ziehen und die neue Nummer 1 beobachten. Sollte dieser aber weiter performen, wird der Zeitpunkt der ersten Kontaktaufnahme zu Verhandlungen entscheidend sein. Die BILD schreibt weiter, dass Karius derzeit ein Gehalt von „mageren“ 25.000 Euro pro Monat verdient. Eine Erhöhung des Salärs wird also auch ein wichtiger Teil der Gespräche werden.
Der Verlierer in der Saga um Karius ist der vormalige Stammkeeper Justin Heekeren, der bei Schalke auf die Bank gesetzt wurde. Der Erfolg vom 33-jährigen Keepers war zu groß und die Überzeugung von Heekeren im folgenden Spiel zu klein. Für den jungen Keeper fand Karius aber aufmunternde Worte, der aus seiner Sicht großes Potenzial hat.
„Ich war auch schon in der Situation. Das ist ein Scheißgefühl, da habe ich auch Empathie. Im Fußball geht es immer weiter, da kommt immer die nächste Chance, auch für ihn“, sagte Karius. Heekeren sollte definitiv „weiter Gas geben“, so der ehemalige Liverpool-Profi, der den 24-Jährigen lobte: „Er ist ein guter Torwart, er hat auf jeden Fall Potenzial.“
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