Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images
Am vergangen Spieltag stand Breel Embolo zum zweiten Mal in der laufenden Saison in der Startelf des FC Schalke 04. Schritt für Schritt nähert er sich wieder seiner alten Form an. Im Interview mit „20 Minuten“ äußerte sich der Schweizer nun über seine Ziele bis zum Ende der Saison.
Elf Monate lang musste Breel Embolo aufgrund seiner schweren Verletzung pausieren. Zu Beginn der vergangenen Saison hatte er sich einen Wadenbeinbruch und eine Sprunggelenksverletzung zugezogen. Eine 11 Monate lange Zeit, in der seine Entwicklung stagnierte – oder etwa nicht? „Ich sehe mich viel, viel weiter als vor zwei Jahren. Während meiner Verletzungszeit habe ich einen riesigen Schritt nach vorn gemacht, nicht nur körperlich, was genauso wichtig ist“, erklärt der 20-Jährige. Im Fußball brauche es einen starken Kopf. In dieser Hinsicht habe er in den elf Monaten enorme Fortschritte erzielt.
Am siebten Spieltag gab Breel Embolo sein Startelf-Debüt in der aktuellen Saison. Obwohl es ein schwaches Spiel des Stürmer gewesen ist, fand Domenico Tedesco positive Worte: „Er hat es nicht so schlecht gemacht und hatte zwei, drei Aktionen, die wir uns genauso vorgestellt haben.“ Jetzt liegt es an dem schweizerischen Nationalspieler, im Training weiter Vollgas zu geben, um seinen Trainer von sich zu überzeugen.
Bis zum Saisonende möchte er noch einiges erreichen. „Ich will noch so viele Minuten sammeln und so viele positive Momente auf und neben dem Platz erleben wie möglich“, so Embolo. Dabei geht es jedoch nicht ausschließlich um den fußballerischen Aspekt. „Wenn ich auf dem Platz bin, versuche ich, wieder Spaß zu haben. Ich will das tun, was ich immer gemacht habe. Ich will nicht viel überlegen müssen, sondern rausgehen und spielen.“ Dass das wohl noch eine Zeit lang dauern wird, dessen ist sich der junge Angreifer bewusst.
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