FC Schalke 04

„Es gab Gespräche“: Bundesligist buhlte vergeblich um Schalke-Torjäger Dzeko

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Vor seinem Wechsel zum FC Schalke 04 stand Edin Dzeko auch bei einem anderen Bundesligisten hoch im Kurs. Nun ist bestätigt: Der VfL Wolfsburg bemühte sich intensiv um die Rückkehr seines früheren Meisterhelden.

Bestätigt: Wolfsburg wollte Dzeko zurück

Edin Dzeko hätte im Winter nicht nur beim FC Schalke 04 landen können. Auch der VfL Wolfsburg bemühte sich intensiv um eine Rückkehr seines ehemaligen Torjägers. Das bestätigte Wolfsburgs Sportdirektor Pirmin Schwegler nun öffentlich. „Edin ist hier eine Legende, es gab Kontakt, es gab Gespräche, aber wir respektieren seine Entscheidung“, sagte Schwegler bei „Sky“. Letztlich entschied sich der 39-Jährige jedoch für einen Wechsel aus Florenz ins Ruhrgebiet.

Für Wolfsburg wäre es die Rückkehr eines der prägendsten Spieler der Vereinsgeschichte gewesen. Zwischen 2007 und 2011 absolvierte Dzeko 142 Pflichtspiele für den VfL, erzielte 85 Tore und bereitete 35 weitere vor. Unter Trainer Felix Magath entwickelte sich der Bosnier zum Weltklassestürmer und hatte großen Anteil am Gewinn der deutschen Meisterschaft 2009. Rückblickend betonte Dzeko selbst die Bedeutung dieser Zeit: „Er war eine der wichtigsten Personen in meiner Karriere.“

Schalke-Transfer zahlt sich aus: Dzeko startet stark

Doch während Wolfsburg noch auf eine Einigung hoffte, war Schalke bereits weiter in den Gesprächen. Der Revierklub konnte den Routinier schließlich überzeugen – trotz begrenzter finanzieller Möglichkeiten. „Es war vom ersten Gespräch an klar, dass es Edin nicht ums Geld geht. Wir haben gesagt, dass unser Budget eingeschränkt ist. Das war gar kein Thema“, erklärte Schalkes Sportvorstand Frank Baumann.

Sportlich hat sich der Transfer bislang als voller Erfolg erwiesen. In seinen ersten fünf Einsätzen für die Königsblauen erzielte Dzeko vier Tore und bereitete drei weitere Treffer vor. Damit wurde er sofort zu einer wichtigen Stütze im Offensivspiel und rechtfertigte das Vertrauen der Verantwortlichen.

Während Wolfsburg den Zuschlag verpasste, bleibt die Verbindung zwischen Verein und Spieler bestehen. Der VfL trägt seinen ehemaligen Meisterhelden weiterhin im Herzen. Ein mögliches Wiedersehen auf dem Platz ist ebenfalls denkbar – sollte Schalke den Aufstieg schaffen, könnte Dzeko schon bald wieder in der Bundesliga auf seinen früheren Klub treffen.

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