Foto: Michael Regan/Bongarts/Getty Images
Mit Ralf Fährmann hat den FC Schalke 04 vor wenigen Wochen das letzte echte Urgestein verlassen, ein Gesicht von Königsblau. In der kommenden Saison setzt man auf der Torhüter-Position auf Alexander Nübel und Markus Schubert in den ersten beiden Reihen. Mit der „Sport Bild“ sprach Fährmann jetzt über den Wechsel, die vergangene Saison und auch die Zukunft von Schalke.
„Als ich das Angebot von Norwich bekam, habe ich lange hin und her überlegt. Denn Schalke ist mein Verein und wird es auch immer bleiben. Nicht umsonst habe ich mir ein Schalke-Tattoo stechen lassen“, verrät der 30-Jährige. Am Ende sei dann aber dennoch die Entscheidung für eine neue Lebenserfahrung gefallen und den Wechsel nach Norwich gefallen.
Zuvor wurde Fährmann vergangene Saison zum Ersatztorwart degradiert, Nübel erhielt nach der Winterpause ein Stück weit überraschend den Vorzug. „Ich habe versucht, ruhig und professionell zu bleiben und alles für den Verein zu tun, um unnötige Unruhe zu vermeiden. Deswegen habe ich mich in der Öffentlichkeit zurückgehalten“, sagt Fährmann jetzt. Der Umgang mit ihm sei nicht professionell gewesen. Detaillierter wollte sich Fährmann jedoch nicht dazu äußern.
In der Folge übernahm also Nübel die Rolle als Stammkeeper. „Ich mag ihn total, habe ihn immer unterstützt und werde das auch künftig tun“, verrät Fährmann. Was die Zukunft von Nübel betrifft, sagt der gebürtige Chemnitzer nur: „Ich kann ihm keinen Tipp geben, weil ich es durch die blau-weiße Brille sehe. Wenn ich ihm etwas raten kann, dann Folgendes: Er sollte sich ausreichend Bedenkzeit nehmen, denn derartige Entscheidungen können ein ganzes Leben verändern.“ Aktuell stehen die Zeichen auf einen ablösefreien Wechsel im nächsten Jahr. Schon nach der Vorbereitung auf die neue Saison soll eine endgültige Entscheidung fallen.
Unabhängig von Nübel, sieht Fährmann seinen ehemaligen Klub aktuell mit David Wagner als Cheftrainer gut aufgestellt. Seine Erfolge in der Vergangenheit sprechen für den 47-Jährigen und auch seine kommunikative Art in der Kabine lobt Fährmann. In der nächsten Saison rechnet der langjährige Schalke-Profi jedoch noch nicht unbedingt mit einem guten Resultat. „Es sollte als Entwicklungsjahr angesehen werden. Wichtig ist, kontinuierlich etwas aufzubauen“, erklärt Fährmann abschließend.
Südamerikanische Talente sind für die Bundesliga stets interessant. Zuletzt berichtete Fußballdaten über das Interesse zweier…
Der Wechsel von Bryan Zaragoza im Februar 2024 zum FC Bayern München wurde von großen…
Nach der Entlassung von Horst Steffen steht der SV Werder Bremen vor einer richtungsweisenden Entscheidung.…
Wenige Stunden vor Ablauf machte der FC Chelsea von einer Rückholklausel Gebrauch, um Aarón Anselmino…
Lutsharel Geertuida könnte in diesem Transferfenster noch in die Premier League wechseln. Die Verhandlungen laufen…
Der geplante Wechsel von BVB-Talent Almugera Kabar zum Hamburger SV ist auf der Zielgeraden geplatzt.…
Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.