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FC Schalke 04

Flüchtet mit Fährmann die nächste Identifikationsfigur von Schalke?

Tedesco

Überraschend wurde Ralf Fährmann von Domenico Tedesco nach der Winterpause degradiert. Der Torwart muss sich vorerst mit einem Platz auf der Ersatzbank begnügen. Aus sportlicher Sicht und mit Blick auf seine letzten Auftritte vor der Winterpause ist die Entscheidung zwar folgerichtig und nachvollziehbar, dennoch soll die letzte echte Identifikationsfigur von Schalke laut der „Bild“ überhaupt nicht damit einverstanden sein.

Ein Wechsel wäre eine Katastrophe

„In den letzten Spielen waren aber einige Unsicherheiten dabei“, begründete Tedesco seine Entscheidung nach dem Sieg gegen Wolfsburg. Man habe das Gefühl gehabt, Fährmann hätte seinen Kopf zuletzt nicht ganz frei gehabt. Tedesco betonte aber auch: „Das eine Entscheidung, die uns extrem schwergefallen ist.“ Fährmann sei „ein super Typ“ und habe Königsblau auch oft genug mit seinen Paraden gerettet. Die Argumentation macht die erst überraschende Entscheidung nachvollziehbar. Zudem wusste Nübel bei seinem vierten Bundesliga-Spiel erneut überzeugen. Was bleibt, ist ein enttäuschter Fährmann, der sich bis auf Weiteres mit dem Platz auf der Bank begnügen muss. Laut der „Bild„-Zeitung, ist deshalb sogar ein Winter-Wechsel nicht ausgeschlossen.

Für Schalke wäre ein Abgang von Fährmann, der wohl letzten echten Identifikationsfigur von Königsblau, eine Katastrophe. Der 30-Jährige spielt seit achteinhalb Jahren für den Revierklub, hinzu kommen rund neun Jahre bei der Knappenschmiede. Fährmann identifiziert sich mit dem Klub, wie wohl kein anderer Spieler, der aktuell zum Schalke-Kader zählt. Nach dem Naldo-Abgang kann Schalke eigentlich nicht direkt den nächsten „Typen“ ziehen lassen. Deshalb würde Schalke, sollte Fährmann tatsächlich wechseln wollen, dieses Mal wohl hart bleiben und ihn nicht ziehen lassen – auch, um nicht kurzfristig noch einen Ersatz verpflichten zu müssen.