„Fürth ist kein Gegner, den man unterschätzen darf“

Vor dem Samstagabendspiel bei der SpVgg Greuther Fürth steht beim FC Schalke 04 vor allem die Aufstellung im Mittelpunkt. Trotz zuletzt guter Ergebnisse machte Miron Muslic auf der Pressekonferenz deutlich, dass personell noch nicht alles festgelegt ist, vor allem auf der Torwartposition.
Torwartentscheidung bleibt offen
Die größte Frage betrifft das Tor. Loris Karius hat weiterhin Rückenprobleme. „Loris hat immer noch Rücken, aber wir haben ja trotzdem noch eineinhalb Tage bis zum Spiel“, erklärte Muslic. Der Freitag werde entscheidend sein: „Dann wissen wir, wie weit wir sind.“ Gleichzeitig zeigte er sich zufrieden mit Ersatztorwart Kevin Müller: „Wir sind sehr, sehr froh über das Debüt von Kevin. Es war ein spektakulärer Abend, wir haben gewonnen.“
Respekt vor Fürth
Muslic sprach auch klar über den Gegner. Zwar ist Fürth aktuell Tabellenletzter, unterschätzt wird die Spielvereinigung aber nicht: „Jedes Spiel in unserer Liga ist ein Spiel, das ausgeglichen ist, das auf Messers Schneide steht.“ Fürth habe sich unter seinem Trainer stabilisiert und zuletzt wichtige Spiele gewonnen. Schalke wolle „dieses Spiel mit derselben Konzentration und Spannung angehen wie die letzten beiden Partien“.
Belastungssteuerung
Dass einige Stammkräfte im Training pausierten, war laut Muslic bewusst geplant. Besonders wichtig ist dabei Soufiane El Faouzi: „Er kann 95 Minuten spielen, und zwar jeden Tag.“ In der Abwehr bleibt Schalke stabil. Rückkehrer Thomas Kalas soll nach und nach eingebaut werden,Vitalie Becker fehlt weiterhin verletzt und wird vermutlich weiter vom herausragenden Neuzugang Moussa Ndiaye vertreten.



