Christof Koepsel/Getty Images
Der FC Schalke 04 setzt im Kampf um die Rückkehr in die Bundesliga zunehmend auf künstliche Intelligenz – und gilt damit als Vorreiter im deutschen Profifußball. Im Zentrum der Digitalstrategie steht laut einem Bericht der „Sport Bild“ eine eigens entwickelte Plattform namens „HubStevens“, die verschiedene Analyse- und Scouting-Tools bündelt und nahezu alle sportlichen Bereiche abdeckt.
Ein Kernstück ist das Scouting-System „StatsLibuda“. Es bewertet tausende Spieler anhand einer vereinsintern definierten „Schalke-DNA“. Diese basiert vor allem auf Faktoren wie Laufbereitschaft, Pressingintensität und Zweikampfstärke. Spieler, die im System einen bestimmten Schwellenwert nicht erreichen, werden automatisch aussortiert. So gelang etwa die Verpflichtung von Soufiane El-Faouzi, der im System herausragend abschnitt und sich sportlich wie wirtschaftlich als Volltreffer erwies.
Auch Trainer werden inzwischen datenbasiert analysiert. Eine spezielle Anwendung bewertet, wie gut die Spielidee eines Coaches zur Schalke-DNA passt. So identifizierte das System laut dem Bericht früh Miron Muslic als geeigneten Kandidaten. Parallel dazu standen auch andere Namen wie Roger Schmidt hoch im Ranking, was zeigt, wie breit die Datenbasis angelegt ist.
Darüber hinaus unterstützt KI die Spielanalyse in Echtzeit. Während Partien werden laufend Daten zu Laufwegen, Intensität und Spielverhalten erhoben und dem Trainerteam zur Verfügung gestellt. Bereits zur Halbzeit können so gezielte Anpassungen vorgenommen werden. Auch einzelne Spielsituationen lassen sich automatisch filtern und auswerten, was die Arbeit der Analysten deutlich effizienter macht.
Ein weiterer Baustein ist laut „Sport Bild“ die medizinische Abteilung: Hier werden Leistungs- und Gesundheitsdaten zusammengeführt, um Verletzungsrisiken frühzeitig zu erkennen und Belastungen besser zu steuern. Die Digitalisierungsoffensive geht maßgeblich auf Vorstandschef Matthias Tillmann zurück, der sich unter anderem im Silicon Valley inspirieren ließ. Mehr als eine Million Euro investierte Schalke bereits in die Entwicklung der Systeme.
Künftig soll das Portfolio weiter wachsen – etwa durch eine eigene Scouting-App für Torhüter. Klar ist: Auf Schalke soll der Weg zurück nach oben nicht nur auf dem Platz, sondern auch mit Daten entschieden werden.
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