Christof Koepsel/Getty Images
Trotz Debüttor gegen Kaiserslautern wird Edin Džeko beim Auswärtsspiel in Bochum noch nicht in der Startelf stehen. Trainer Miron Muslic machte auf der Pressekonferenz vor dem Revierduell unmissverständlich klar: Der Weg mit Džeko ist geplant, kontrolliert und langfristig gedacht.
„Edin war zweieinhalb Wochen ohne Mannschaftstraining“, erklärte Muslic. Zwar habe der Stürmer „den ersten Schritt schon gemacht mit der Einwechslung gegen Lautern“, für einen Startelfeinsatz sei es aber noch zu früh. „Er braucht noch ein bisschen, dass er starten kann“, so der Coach. Klar sei allerdings auch: „Er wird am Samstag ein Gamechanger sein.“
Muslic betonte mehrfach, dass es ihm nicht um kurzfristige Effekte gehe. „Es geht mir nicht um Impact für ein, zwei Spiele schnell“, sagte er. „Es geht um Impact für die letzten 15 Spiele.“ Deshalb werde Džeko „step by step aufgebaut“, abgestimmt mit Spieler, Trainerteam und medizinischer Abteilung. Ein früherer Startelfeinsatz komme nicht infrage.
Auch auf die Nachfrage, warum man Džeko nicht einfach beginnen lasse und früher vom Feld nehme, blieb Muslic klar. „Es ist ein großer Unterschied, was die Intensität betrifft, ob du startest oder von der Bank kommst“, erklärte er. Der Plan sei bewusst gewählt – und daran wolle man festhalten.
Dass Džeko dennoch im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, ist Muslic bewusst. Der Hype sei spürbar, auch im Training. Doch der Trainer bleibt konsequent. „Wir sind Schalke, wir sind ambitioniert“, sagte er, ergänzte aber: „Unser Mindset bleibt von Spiel zu Spiel.“ Der volle Fokus liege auf Bochum, nicht auf Personaldebatten.
Während Džeko also weiter als Joker eingeplant ist, könnte ein anderer Neuzugang schneller eine größere Rolle spielen. Dejan Ljubicic, der erst kürzlich verpflichtet wurde, „ist top fit und steht zur Verfügung“, bestätigte Muslic. Auf die Frage, ob er in Bochum beginnen könne, antwortete der Trainer mit einem Lächeln: „Er hat am Donnerstag Europa League gespielt, er ist top fit.“
Muslic schätzt dabei vor allem das Profil des Mittelfeldspielers. „Wir haben gewusst, dass uns ein Spieler fehlt, der sechs, acht oder zehn spielen kann“, sagte er. Ljubicic bringe „Intensität, Beine, aber auch spielerische Qualität und Kreativität“. Unabhängig davon, „wer die Nummer neun vorne ist“, brauche jede Mannschaft Spieler, „die Bälle vorbereiten“.
So geht Schalke mit einem klaren Plan ins Nachbarschaftsduell: Džeko als gezielte Waffe für die Schlussphase, Ljubicic als mögliche Soforthilfe und ein Trainer, der lieber bremst als riskiert. Denn für Muslic ist klar: Entscheidend ist nicht, wann Edin Džeko startet. Entscheidend ist, wie lange er Schalke helfen kann.
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