FC Schalke 04

Nach Džeko-Verpflichtung: Schalke 04 mit nächstem Coup

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Nach dem Džeko-Hype ist vor dem nächsten Glücksgriff: Dem FC Schalke 04 ist der nächste Transfercoup gelungen. Wie der Zweitligist offiziell bekanntgab, wechselt Ex-Kölner Dejan Ljubičić mit sofortiger Wirkung von Dinamo Zagreb nach Gelsenkirchen.

Schalke verpflichtet Ex-Kölner Ljubičić

Der Transfer von Stürmerstar Edin Džeko löste auf Schalke einen regelrechten Hype aus. Auch in der darauffolgenden Woche dürfen sich die Anhänger der Königsblauen über einen (wenn auch nicht ganz so) prominenten Neuzugang freuen. Am Freitag hatte die kroatische Zeitung „Sportske Novosti“ zuerst über den nahenden Wechsel berichtet, nun ist er fix. Wie der Spitzenreiter der zweiten Bundesliga am Dienstagmorgen verkündete, wurde mit Dejan Ljubičić ein weiterer Ex-Bundesligaspieler verpflichtet. Er unterschrieb in Gelsenkirchen einen Vertrag bis 2028 und soll planmäßig am Mittwoch ins Mannschaftstraining einsteigen. Schalke überweist für die Dienste des 28-Jährigen rund 750.000 Euro Ablöse an Dinamo Zagreb.

Ljubičić verlässt den kroatischen Erstligisten nach nur einem halben Jahr. Medienberichten zufolge war er mit dem Spielstil des Klubs unzufrieden und habe einen Abgang auch aus familiären Gründen in Betracht gezogen haben. Der Mittelfeldspieler war in Zagreb zuletzt vermehrt außen vor, konnte in 22 Partien aber immerhin fünf Scorerpunkte beisteuern. Dinamo-Trainer Mario Kovačević hatte den bevorstehenden Wechsel seines Ex-Schützlings schon am Samstag bestätigt.

Österreicher führte Köln zum Aufstieg

„Ich bin ihm dankbar für alles, was er für Dinamo geleistet hat. Er war ein wichtiger Spieler und hat viele Dinge gemacht, die die Fans vielleicht nicht gesehen haben“, sagte der 50-Jährige auf einer Pressekonferenz. Im letzten Europa-League-Auftritt der Kroaten gegen Steaua Bukarest (4:1) vergangenen Donnerstag, hatte Ljubičić noch in der Startelf gestanden. Am Sonntag musste Kovačević für das Ligaspiel gegen Tabellenschlusslicht NS Osijek ohne ihn planen, wünschte ihm aber „alles Gute bei Schalke.“

Vor seinem ablösefreien Wechsel nach Zagreb im vergangenen Sommer stand der Österreicher vier Jahre beim 1. FC Köln unter Vertrag. Für die Kölner kam Ljubičić in 122 Einsätzen auf 24 Torbeteiligungen und hatte in der letzten Saison großen Anteil am direkten Wiederaufstieg.

Ljubičić da, Sylla vor Abflug in die USA

Auch auf Schalke soll dem neunmaligen österreichischen Nationalspieler der Aufstieg ins deutsche Oberhaus gelingen. Die Knappen waren nach dem Džeko-Transfer auf der Suche nach einem zentralen Mittelfeldspieler. Diesen haben sie nun in Ljubičić gefunden. Wie bei Stürmerstar Džeko half auch beim Ex-Kölner die Schalker Bosnien-Connection. Trainer Miron Muslić konnten den gebürtigen Wiener mit bosnischen Wurzeln schnell von einem Wechsel nach Gelsenkirchen überzeugen.

Ljubičić ist nach Džeko und Torhüter Kevin Müller (von Heidenheim ausgeliehen) der dritte Schalker Winter-Neuzugang mit reichlich Erstliga-Erfahrung. Zudem wird auf der Abgangsseite zeitnah ein Vollzug erwartet: Moussa Sylla dürfte ordentlich Geld in die Kassen spülen. Der Angreifer steht Medienberichten zufolge kurz vor einem Wechsel zu New York City FC in die nordamerikanische MLS. Schalke 04 soll für den Abgang des Franzosen inklusive Bonuszahlungen rund sieben Millionen Euro Ablöse einstreichen. Geschäftsführer Frank Baumann bestätigte den bevorstehenden Abgang vor dem Zweitligaspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonntagnachmittag, bei dem Sylla nicht mehr im Kader stand.

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