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Dass Ozan Kabak den FC Schalke 04 verlassen wird, ist beschlossene Sache. Einzig an einem Abnehmer hapert es bislang. Nachdem Kabak zuletzt mit einem Wechsel Richtung Premier League in Verbindung gebracht wurde, könnte nun einer seiner Ex-Vereine zuschlagen: Galatasaray Istanbul ist an einer Verpflichtung des 21-Jährigen Innenverteidigers interessiert.
So berichtet das türkische Sportportal „Sportx“, dass die „Gelb-Roten“ aus Istanbul den Noch-Schalker unter Vertrag nehmen wollen. Fatih Terim, Trainer von Galatasaray, soll sich dabei stark machen für eine Verpflichtung seines ehemaligen Schützlings. Denn Kabak entstammt der Jugendabteilung Galatasarays und machte dort seine ersten Schritte im Profifußball, ebenfalls unter Terim. 2019 dann der Wechsel zum VfB Stuttgart, gefolgt von einem Transfer nach Gelsenkirchen. Das letzte Halbjahr verbrachte der türkische Nationalspieler auf Leihbasis beim Liverpool FC.
Neben der großen Qualität und dem immensen Potenzial von Kabak, gibt es noch einen weiteren Punkt, der eine Verpflichtung für Galatasaray sehr interessant machen würde: Ab der Spielzeit 2021/22 tritt eine neue Ausländerregelung in der türkischen Süper Lig in Kraft. So darf ein Verein nur mehr maximal 14 ausländische Spieler im Kader haben, während eines Spieles dürfen davon nur acht gemeinsam auf dem Platz stehen. Folglich würde Kabak, der bislang zwölfmal für das türkische Nationalteam auflief, perfekt ins Anforderungsprofil passen.
Schwierig gestalten könnte einen Transfer jedoch, wie so oft, das Finanzielle. Laut „Sportx“ ist es fraglich, ob Galatasaray die Ablöseforderungen der Schalker für Kabak stemmen kann. Demnach belaufen sich diese auf über zehn Millionen Euro. In dieser Transferperiode hat der Istanbuler Klub bislang neun Millionen Euro für neue Spieler investiert, seit der Corona-Krise muss, wie bei vielen anderen Vereinen auch, der Gürtel enger geschnallt werden. Folglich müsste Galatasaray zuerst durch Verkäufe Geld lukrieren, um eine Verpflichtung von Ozan Kabak zu realisieren.
Als kostengünstigere Alternative zu Kabak steht dabei ebenfalls ein Mann mit Schalke-Vergangenheit parat: Der gebürtige Gelsenkirchener Kaan Ayhan könnte stattdessen in den Fokus von Galatasaray rücken. Für den 26-Jährigen würden „nur“ fünf Millionen Euro fällig werden. Ayhan spielt seit September 2020 bei US Sassuolo in der Serie A und ist ebenfalls türkischer Nationalspieler.
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