Foto: Imago Images
Nach einer durchwachsenen Ausleihe zum FCO Dijon kehrte Hamza Mendyl vorerst zu seinem Stammklub Schalke 04 zurück. Dort ist er schon vor dem Trainingsstart auf dem Übungsplatz zu sehen. Offenbar weiß der Marokkaner, dass er noch mal eine Chance erhalten könnte.
Offiziell nimmt Schalke 04 am Montag kommender Woche die Vorbereitung für die neue Saison auf. Hamza Mendyl bereitet sich schon ein paar Tage vorher auf seine Rückkehr in den Trainingsbetrieb vor. Der Linksverteidiger verbrachte die vergangene Saison auf Leihbasis beim FCO Dijon. Nachdem der französische Fußball der Corona-Pandemie zum Opfer fiel, stand Dijon vorzeitig als Absteiger fest und unternahm daher keine Versuche, das Engagement längerfristig auszuweiten.
Am Donnerstag war Mendyl in Gelsenkirchen unterwegs und übte individuell. Wie der „Sky“-Reporter Dirk große Schlarmann berichtet, ist Mendyls Verbleib auf Schalke durchaus möglich. Grund hierfür seien die fehlenden Alternativen für die linke Außenbahn. Einen neuen Linksverteidiger können sich die Schalker aktuell nicht leisten.
In den vergangenen Wochen sah es eher danach aus, als würde Mendyl nach einem Jahr in Frankreich den Bundesligisten permanent verlassen. Dem Vernehmen nach hatten sich sogar einige Ligue-1-Klubs nach dem 22-Jährigen erkundigt. Als einer der Interessenten wurde Girondins Bordeaux genannt. Jetzt die Kehrtwende: Mendyl erhält wohl noch mal eine Chance auf Schalke.
Die Knappen hatten 2018 immerhin sechs Millionen Euro in den Transfer des Marokkaners investiert, der in seiner Debüt-Saison lediglich auf 16 Pflichtspiele kam und nicht unbedingt den Eindruck hat entstehen lassen, sich dauerhaft in der Bundesliga etablieren zu können. Mendyls Vertrag läuft noch bis 2023.
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