Christof Koepsel/Getty Images
Der Auflösung des Vertrags ging ein persönliches Gespräch zwischen Amin Younes und Schalke-Sportvorstand Frank Baumann voraus. Dabei wurden sowohl die sportliche Situation als auch die weiteren Perspektiven des Spielers thematisiert. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren vor allem die stark gesunkenen Einsatzchancen des 32-Jährigen nach dem Wintertransferfenster. Mit Adil Aouchiche und Dejan Ljubicic verpflichtete der Klub zusätzliche Konkurrenz, wodurch Younes sportlich weiter ins Hintertreffen geriet.
Baumann erklärte die Gründe offen: „Nach einem aus unserer Sicht sehr erfolgreichen Wintertransferfenster sind die Chancen auf Einsatzzeiten für Amin sehr gering, was wiederum seinem persönlichen Anspruch nicht gerecht wird. Entsprechend wollen wir ihm die Gelegenheit geben, unter anderem die letzten Chancen, die die noch offenen Wintertransferfenster bieten, zu nutzen.“ Zugleich betonte der Sportvorstand: „Wir danken Amin für die gut eineinhalb Jahre auf Schalke und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“
Auch Amin Younes meldete sich zu Wort und hörte sich dabei sehr dankbar an: „Ich bin sehr dankbar für meine Zeit auf Schalke und die Erfahrungen, die ich hier sammeln durfte“, sagte der Offensivspieler. Sein besonderer Dank gelte „den Verantwortlichen, dem Trainerteam, meinen Mitspielern und vor allem den Fans für ihre Unterstützung“. Abschließend fügte Younes hinzu: „Ich wünsche dem Verein für die verbleibenden Spiele der Saison sowie für die Zukunft von Herzen alles Gute und viel Erfolg.“
Younes war seit rund eineinhalb Jahren Teil des Schalker Kaders. In dieser Zeit kam er auf 31 Pflichtspieleinsätze, in denen er zwei Tore erzielte und drei weitere vorbereitete. Mit der vorzeitigen Vertragsauflösung endet das Kapitel des achtmaligen deutschen A-Nationalspielers bei den Knappen nun früher als eigentlich geplant.
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