Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images
Von Ralf Fährmann jüngst als der „schnellste Fußball-Opa der Welt“ beschrieben, steht Sascha Riether unmittelbar vor der dritten Verlängerung auf Schalke. Dazu kommt es aber nicht etwa wegen seiner guten Leistungen in der abgelaufenen Spielzeit – im Gegenteil. Er gilt als immens wichtig für den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Der 35-Jährige ist für Domenico Tedesco und den Revierklub deutlich mehr als nur ein Spieler.
„Ich hatte bereits zum Ende der Saison gute Gespräche mit unserem Trainer. Er wollte wissen, wie meine Planungen aussehen“, verrät Riether im „kicker“-Interview. Tedesco habe ihm gesagt, dass er es begrüßen würde, wenn er noch ein Jahr auf Schalke bleibe. „Ich habe geantwortet: Wenn man mich braucht, bin ich da. Ich bleibe sehr gerne“, so der Verteidiger, der inzwischen seit drei Jahren für Königsblau spielt, weiter.
Obwohl er in der abgelaufenen Spielzeit kein einziges Spiel bestritten hat, braucht Tedesco den erfahrenen Bundesliga-Spieler. „Wir sind auch deshalb Vizemeister geworden, weil wir einen ausgezeichneten Teamgeist pflegen“, stellt Riether klar. Dennoch würde er selbstverständlich gerne doch noch einmal die ein oder andere Partie für Schalke bestreiten. „Natürlich hat jeder Spieler den Ehrgeiz, zu spielen“, gesteht Riether. Zwei Bundesliga-Spiele fehlen ihm noch, um die 250er-Marke zu knacken. Aufgrund der höheren Belastung, bedingt durch die Champions-League-Teilnahme, ist nicht ausgeschlossen, dass ihm das noch gelingt.
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