Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images
Seit eineinhalb Jahren ist Nabil Bentaleb inzwischen Spieler des FC Schalke 04. Es war eine Zeit mit Höhen und Tiefen. Mit großen Erwartungen von den Tottenham Hotspur gekommen, wurde es nach der festen Verpflichtung zu Beginn des letzten Jahres ruhiger um den 23-Jährigen. Jetzt will er nach überstandener Schambeinentzündung endgültig durchstarten.
Zu Beginn der laufenden Spielzeit war Nabil Bentaleb noch in der Startelf gesetzt. Am vierten Spieltag musste er sich jedoch erstmals mit einem Platz auf der Bank begnügen. Mit seiner oftmals riskanten Spielweise machte er sich auf Schalke wenig Freunde. Bereits in der vergangenen Saison riskierte er regelmäßig Ballverluste durch unüberlegte Pässe. Domenico Tedesco fand daran keinen Gefallen, setzte lieber auf Weston McKennie und Max Meyer.
Jetzt steht der Algerier vor der Rückkehr, sieht sich persönlich weiter als beispielsweise zu Beginn der Saison. „Auf dem Feld möchte ich Führungsspieler sein, das habe ich schon im Sommer in China gesagt“, erklärt der 23-Jährige. Schon im Alter von 18 Jahren habe er diese Rolle in Tottenham übernommen.
Aus seinen Fehlern in der Vergangenheit hat er inzwischen gelernt: „Ja, ich verliere Bälle, ich bin halt nicht Ronaldinho. Aber ich versuche keinen Fehler zweimal zu machen.“ Trotzdem habe er den Mut, Risiken einzugehen. Schon bald könnte er für den FC Schalke 04 wichtiger sein als je zuvor. Bei drohenden Abgängen von Leon Goretzka und Max Meyer brauchen die Königsblauen einen neuen „Anführer“ auf dem Spielfeld.
Zu kaum einem Spieler passt diese Rolle besser als zu Nabil Bentaleb. Ein Spieler mit internationaler Erfahrung, der auch selbst gewillt ist, Verantwortung zu übernehmen. An seiner Seite hat er dabei einen Trainer, von dem er zu 100 Prozent überzeugt ist. „Wir lernen jeden Tag, den wir mit ihm arbeiten. Man muss ihm zuhören, weil er uns in die richtige Richtung führt“, so Bentaleb abschließend.
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