FC Schalke 04

Schneider schließt Kabak-Abgang nicht aus: „Mailand hat angeklopft“

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Der FC Schalke 04 befindet sich neben der akuten sportlichen Krise, auch in wirtschaftlich gefährlichen Gewässern. Der Bundesligist wurde durch die Corona-Pandemie hart getroffen und konnte nur knapp eine Insolvenz abwenden. Ein Abgang von etwa Top-Spieler Ozan Kabak ist deshalb alles andere als ausgeschlossen.

Droht erneut das Talent-Dilemma?

Eigentlich wollte Schalke 04 wurde einiges anders machen. Da in den letzten Jahren zahlreiche Talente den Klub frühzeitig und kostengünstig verließen, setzte man nun auf langfristige Verträge. Ozan Kabak ist bis Sommer 2024 an S04 gebunden. Allerdings winkt dem Klub trotzdem keine horrende Transfersumme. Denn durch Schalkes Misswirtschaft der letzten Jahre ist der Klub auf Einnahmen angewiesen. Das zeigt die aktuelle Pandemie deutlicher als je zuvor.

Heißt: Schalke muss das Tafelsilber wieder einmal verhältnismäßig günstig abgeben. Denn auch international weiß man um den Engpass, den Schalke hat. Dadurch drücken die Interessenten natürlich den Preis. Für unter 20 Millionen Euro als Ablöse soll der Ruhrpott-Verein im vergangenen Sommer nicht gesprächsbereit gewesen sein. Sportvorstand Jochen Schneider bestätigt gegenüber der „WAZ“, dass es zumindest eine konkrete Anfrage aus Italien gab – nämlich vom AC Milan: „Mailand hat ganz zum Schluss der Transferperiode im Sommer angeklopft, was für uns nicht infrage kam“.

AC Milan war zu spät dran

Kurz vor Ende der Frist war das logischerweise keine Option. Im Winter oder im kommenden Sommer könnte das allerdings weitaus anders aussehen. Auf der Innenverteidiger-Position ist S04 vergleichsweise gut besetzt. Großartige Einnahmen stehen zudem dem Klub nicht ins Haus. Erneut wird man nicht international spielen. Viel mehr droht Schalke der Gang in die zweite Liga. Unvorstellbar welcher Umbruch den Königsblauen dann bevorstehen würde. Spätestens im Sommer dürften Kaliber wie Kabak den Verein verlassen. „Wir befinden uns weiter in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Da kann und will ich nichts ausschließen“, bestärkt Schneider das Gedankenspiel.

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