Hamburger SV

Sportvorstand Boldt legt sich fest: Trio darf den HSV verlassen

Seit Montagnachmittag weilt der Hamburger SV im Trainingslager in Kitzbühel. In den österreichischen Alpen will Neu-Coach Dieter Hecking der Mannschaft nicht nur den taktischen Feinschliff verpassen. Auch die so wichtigen Führungsspieler, welche nach Meinung der Verantwortlichen in der vergangenen Zweitliga-Saison gefehlt haben, sollen hier identifiziert werden. Ein Trio, welchem man diese Rolle nicht zutraut, soll daher die Rothosen verlassen.

Sakai, Pollersbeck und van Drongelen dürfen gehen

Bereits am Ende der Saison 2017/18 war klar, dass einige Akteure in der kommenden Spielzeit keine Zukunft mehr beim HSV haben werden. So teilte Ex-Sportvorstand Ralf Becker bereits einen Tag nach dem Saisonfinale Gotoku Sakai, Julian Pollersbeck, Rick van Drongelen und Gideon Jung mit, dass sich das Quartett einen neuen Klub suchen könne.

Auch wenn der 48-Jährige wenige Tage später gehen musste, hat sich die Ausgangslage auch unter Jonas Boldt nicht geändert. Das berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Lediglich in Bezug auf Jung haben der neue Sportvorstand und Hecking wohl ihre Meinung geändert.

Wer bildet die neue Führungsachse des HSV?

Hinsichtlich der Kapitänsfrage hat sich Hecking zwar noch nicht festgelegt, aber erste Kandidaten zeichnen sich zumindest in Sachen Führungsspieler ab. Sowohl Neu-Torhüter Daniel Heuer Fernandes wie auch dem erfahrenen Verteidiger Ewerton traut man Leaderqualitäten zu. Für das Mittelfeld wird noch ein potenzieller „Chef“ gesucht. Sowohl Neuzugang David Kinsombi als auch ein fitter Aaron Hunt sind hier die Kandidaten.

Im Sturm hat derweil Lukas Hinterseer klar die Nase vorm. Der vom VfL Bochum verpflichtete Angreifer soll feste Sturmgröße werden. Außerdem traut man dem 28-Jährigen zu, eine noch wichtigere Rolle als Pierre-Michel Lasogga zu spielen.