Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images
Im Sommer 2013 wechselte Salif Sané vom AS Nancy nach Hannover zu 96. Dieser Schritt nach Niedersachsen sollte genau der richtige sein, konnte er sich seine Entwicklung seitdem doch nur erträumen. Vier Jahre später – in Bundesliga eins und zwei – ist er ein gestandener Spieler in Hannover und wurde vergangene Saison sogar mit dem Europa-League-Teilnehmer 1. FC Köln und einstigen Vize-Meister VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht. Nun möchte der Aufsteiger aus Hannover die Ausstiegsklausel aus seinem Vertrag entfernen und ein neues Arbeitspapier aushandeln.
Über die Ausstiegsklausel des Senegalesen, der auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt, dürfte jeder Manager in der Bundesliga Bescheid wissen. Dass er zu den wichtigsten Spielern Hannovers gehört, ebenfalls. Der 27-Jährige stand in der laufenden Saison bereits zehn Mal auf dem Platz – immer von Beginn an. Lediglich am ersten Spieltag fehlte er aufgrund einer Rot-Sperre aus der vorherigen Saison. Und auch seine statistischen Werte können sich sehen lassen. Sané gewann 70 Prozent seiner Zweikampf-Duelle und brachte 81 Prozent seiner Pässe zu einem Mitspieler.
„Wir würden gern verlängern – ohne Ausstiegsklausel. Wir möchten, dass Salif Sané bleibt. Demnächst werden wir mit ihm und seinen Beratern reden“, bestätigt Hannovers Präsident Martin Kind gegenüber der Bild-Zeitung. Die Höhe der Ausstiegsklausel liegt bei acht Millionen, so kolportieren es die Medien. Klubs aus England und China müssten jedoch zehn Millionen aufbringen. In Anbetracht, dass der 1,96m große Innenverteidiger einst für etwa zwei Millionen Euro verpflichtet wurde, ist es mit Sicherheit kein schlechtes Geschäft für die Niedersachsen.
Im Sommer 2016 wurde Salif Sané von mehreren Vereinen umgarnt, insbesondere vom 1. FC Köln. Damals soll der Defensivspieler eine Ausstiegsklausel als Bedingung für seinen Verbleib in Hannover gestellt haben – die ihm gewährt wurde. Aufgrund der derzeitigen Entwicklung des Vereins (Platz 6) kann man davon ausgehen, dass der 27-Jährige nicht davon abgeneigt ist, seinen Vertrag – ohne Ausstiegsklausel und mit höherem Gehalt – zu verlängern.
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