Hannover 96

Wechsel zu Stendel-Klub: Hannover-Assi Sievers verhandelt schon

Seit knapp 30 Jahren ist Jörg Sievers Teil der Hannover-Familie. Nachdem er als Profi selber für die 96er lange den Kasten sauber gehalten hatte, wechselte er ins Traineramt. Als Torwart-Trainer bildete er die letzten Hannover-Keeper aus. Doch jetzt scheint die langfristige Zusammenarbeit zu enden.

30 Jahre nur Hannover

Für viele Fans ist es der große Traum, wenn ehemalige Spieler ihrem Klub treu bleiben und nach der aktiven Sportler-Karriere weiterhin für den Verein tätig sind. Genauso lief es bei Jörg Sievers ab. Sievers ist aktuell Torwart-Trainer der Profi-Abteilung von Hannover 96. Seit Juli 2003 trainiert er die Schlussleute der 96er.

Doch Sievers hat eine viel längere Vergangenheit bei dem Zweitligisten. Denn schon im Juli 1989 schloss er sich der Niedersachsen-Familie an. Bis zu seinem Karriereende blieb er dann bei Hannover. Mit dem letztjährigen Bundesligisten erlebte Sievers mehrere Achterbahnfahrten. So stieg er unter anderem in die dritte Spielkasse ab, kurz vor seinem Karriereende schaffte er aber auch die Bundesliga-Rückkehr 2002.

Stendel mit Problemen in Schottland

Doch nach fast 30 Jahren pures Hannover scheint Schluss zu sein. Der „Sportbuzzer“ hatte berichtet, dass der Torwart-Trainer einen Abgang aus der Wahlheimat plant. Jetzt legt die „BILD“ nach und bestätigt etwaige Gerüchte. Demnach hat Sievers von dem Klub die Freigabe erhalten, um Verhandlungen über einen Vertrag im Ausland zu führen.

Dabei soll es sich um den schottischen Traditionsklub Heart of Midlothian handeln. Die Schotten werden seit Dezember von Daniel Stendel trainiert. Stendel war von April 2016 bis März 2017 Chef-Trainer bei Hannover 96 und kennt den ehemaligen 96-Keeper daher natürlich. Durch den Kontakt könnte es nun ganz schnell gehen.

Midlothian hat bisher eine grauenhafte Saison hinter sich. Derzeit rangiert man auf dem letzten Platz der ersten Liga. Der Abstand auf das rettende Ufer beträgt auch schon immerhin sechs Zähler. Auch seit dem Trainer-Wechsel funktioniert es noch nicht besser. Unter Stendel wartet man noch auf den ersten „Dreier“. Bisher verlor man vier Spiele und schafften am letzten Spieltag den ersten Punktgewinn durch ein 1:1-Unentschieden.