Hertha BSC

„Angriffe gegen Einsatzkräfte“: Polizei rechtfertigt Einsatz gegen Hertha-Fans

Werbung

Die Partie zwischen Hertha BSC und dem FC Schalke 04 sollte das Highlight werden. Doch die Atmosphäre rund um die Partie wurde durch einen Polizeieinsatz gegen Fans der Heimmannschaft beeinträchtigt. Während die Fans die „massive“ Gewalt beklagen, hat sich die Berliner Polizei nun auch gemeldet.

Berliner Polizei rechtfertigt sich

Die Fanhilfe Hertha BSC teilte zunächst auf ihren Social-Media-Accounts mit, dass es vor Spielbeginn zu „massiver Polizeigewalt“ gekommen ist. Demnach habe es „teilweise sogar schwerstverletzte Fans“ gegeben. Auf Fotos sieht man eine große Anzahl von Polizisten vor dem Stadion. Auf X bestätigte die Polizei die Auseinandersetzung zwischen Einsatzkräften und den Fans und teilte mit, dass „nach aktuellem Stand (…) 21 Einsatzkräfte und 31 Fans verletzt“ wurden.

„Rund um das heutige Fußballspiel im Olympiastadion kam es bereits vor Spielanpfiff zu gewalttätigen Angriffen einzelner Fangruppen auf unsere Einsatzkräfte. Am Stadioneingang zur Ostkurve sollen Kollegen nach Beleidigungen von vermummten Fans unter anderem mit Absperrgittern beworfen und mit Schlagwerkzeugen attackiert worden sein“, wurde weiter geschrieben. „Aufgrund der Gewalt- und Bedrohungslage war es zum Schutz der Einsatzkräfte und unbeteiligter Zuschauender notwendig, Pfefferspray gegen größere Gewalttätergruppen einzusetzen.“

Gewalt sei „keine aktive Fankultur und das Stadion mit tausenden Fußballbegeisterten kein Freiraum für Fangewalt“. Mehrere Personen wurden unter anderem „wegen des Verdachts der Beleidigung, der gefährlichen Körperverletzung und wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Landfriedensbruchs festgenommen“.

Innensenatorin im Stadion

Seitens der Fanhilfe gab es aber ordentlich Kritik und den Vorwurf, die Polizei sei verantwortlich für die Vorfälle. Auch wurde gegen die Politik geschossen: „Vertreter des Vereins haben immer wieder im Dialog mit der Polizei versucht, eine Deeskalation herbeizuführen. Dass dies von der Einsatzleitung und der verantwortlichen Innensenatorin ganz offensichtlich nicht gewünscht ist, zeigt der heutige Tag.“

Herthas Geschäftsführer Peter Görlich hat sich ebenfalls zur Thematik geäußert und erklärte nach Abpfiff: „Wir sind seit dem Vorfall in den Abstimmungen, tragen das jetzt zusammen. Wir werden gemeinsam mit dem Präsidium spätestens morgen eine abgestimmte Stellungnahme herausgeben.“ Zugleich verwies er auf die Anwesenheit der Berliner Innensenatorin: „Frau Spranger war beim Spiel da. Wir haben vereinbart, dass wir miteinander sprechen.“ Die Fan- und Mitgliederbetreuung mache „einen guten Job“, betonte Görlich, „und da möchten wir auch etwas mehr gehört werden“.

Werbung

Ältere Artikel

Medienbericht: Schalke spricht wohl mit Edin Dzeko

Für ihn wäre es eine Rückkehr nach Deutschland: Wie Sky-Reporter Dirk grosse Schlarmann berichtet, ist der…

17. Januar 2026

„Teilweise schwerst verletzte Fans“: Polizeieinsatz vor Hertha gegen Schalke

Vor dem Zweitliga-Topspiel zwischen Hertha BSC und dem FC Schalke 04 ist es im Bereich…

17. Januar 2026

Stolpert Bayern? RB Leipzig fordert den FCB im Topspiel

Am 18. Spieltag kommt es im Topspiel am Samstagabend zum Duell zwischen RB Leipzig und…

17. Januar 2026

Vorwürfe gegen Kuntz: HSV-Fans solidarisieren sich mit Betroffenen

Der Skandal um den ehemaligen HSV-Sportvorstand Stefan Kuntz hat beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach deutliche…

17. Januar 2026

Bleibt in der 3. Liga: Nürnberg verleiht Forkel erneut

Der 1. FC Nürnberg hat eine weitere Personalentscheidung für die Rückrunde getroffen und verleiht Stürmer…

17. Januar 2026

Topduell in Hoffenheim: Leverkusen will der TSG an den Kragen

Am ersten Spieltag der Rückrunde trifft Bayer 04 Leverkusen auf die TSG Hoffenheim. Das Duell…

17. Januar 2026

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.