IMAGO / Matthias Koch
Die Fanhilfe Hertha BSC teilte zunächst auf ihren Social-Media-Accounts mit, dass es vor Spielbeginn zu „massiver Polizeigewalt“ gekommen ist. Demnach habe es „teilweise sogar schwerstverletzte Fans“ gegeben. Auf Fotos sieht man eine große Anzahl von Polizisten vor dem Stadion. Auf X bestätigte die Polizei die Auseinandersetzung zwischen Einsatzkräften und den Fans und teilte mit, dass „nach aktuellem Stand (…) 21 Einsatzkräfte und 31 Fans verletzt“ wurden.
„Rund um das heutige Fußballspiel im Olympiastadion kam es bereits vor Spielanpfiff zu gewalttätigen Angriffen einzelner Fangruppen auf unsere Einsatzkräfte. Am Stadioneingang zur Ostkurve sollen Kollegen nach Beleidigungen von vermummten Fans unter anderem mit Absperrgittern beworfen und mit Schlagwerkzeugen attackiert worden sein“, wurde weiter geschrieben. „Aufgrund der Gewalt- und Bedrohungslage war es zum Schutz der Einsatzkräfte und unbeteiligter Zuschauender notwendig, Pfefferspray gegen größere Gewalttätergruppen einzusetzen.“
Gewalt sei „keine aktive Fankultur und das Stadion mit tausenden Fußballbegeisterten kein Freiraum für Fangewalt“. Mehrere Personen wurden unter anderem „wegen des Verdachts der Beleidigung, der gefährlichen Körperverletzung und wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Landfriedensbruchs festgenommen“.
Seitens der Fanhilfe gab es aber ordentlich Kritik und den Vorwurf, die Polizei sei verantwortlich für die Vorfälle. Auch wurde gegen die Politik geschossen: „Vertreter des Vereins haben immer wieder im Dialog mit der Polizei versucht, eine Deeskalation herbeizuführen. Dass dies von der Einsatzleitung und der verantwortlichen Innensenatorin ganz offensichtlich nicht gewünscht ist, zeigt der heutige Tag.“
Herthas Geschäftsführer Peter Görlich hat sich ebenfalls zur Thematik geäußert und erklärte nach Abpfiff: „Wir sind seit dem Vorfall in den Abstimmungen, tragen das jetzt zusammen. Wir werden gemeinsam mit dem Präsidium spätestens morgen eine abgestimmte Stellungnahme herausgeben.“ Zugleich verwies er auf die Anwesenheit der Berliner Innensenatorin: „Frau Spranger war beim Spiel da. Wir haben vereinbart, dass wir miteinander sprechen.“ Die Fan- und Mitgliederbetreuung mache „einen guten Job“, betonte Görlich, „und da möchten wir auch etwas mehr gehört werden“.
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