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Hertha BSC muss um Linus Gechter bangen. Der 22-Jährige hat sich im deutschen U21-Länderspiel gegen Griechenland (2:0) wohl an der Schulter verletzt. Wird er deswegen das kommende Hochrisikospiel gegen Dynamo Dresden verpassen?
Es geschah kurz vor dem Halbzeitpfiff, als Gechter nach einem ausgeführten Einwurf Schmerzen in der linken Schulter anzeigte. Wenig später war für den Berliner gezwungenermaßen Feierabend, er wurde durch Leandro Morgalla ersetzt. Dass die linke Schulter betroffen ist, ist für den Innenverteidiger kein erstes Mal. Denn im September 2024 musste er am Schlüsselbein operiert werden, nachdem er mit Teamkollege Deyovaiso Zeefuik zusammenprallte. Damals fehlte er mehr als zwei Monate.
Eine erste Diagnose gibt es nicht, doch am Mittwoch ging es für Gechter direkt zum MRT. Währenddessen haben seine Teamkollegen auf dem Schenkendorffplatz mit der Vorbereitung für das Spiel gegen Dresden angefangen. Ob Gechter am Samstagabend dabei sein wird, scheint sehr unwahrscheinlich, denn bei Hertha beführchtet man bereits ein Saison-Aus. Trainer Stefan Leitl muss wohl in seiner Innenverteidigung umbauen.
Zum einen könnte der Coach auf Toni Leistner zurückgreifen, der in der Viererkette inzwischen keinen Platz mehr gefunden hat. Auf der anderen Seite stünde mit Pascal Klemens ein weiterer Innenverteidiger bereit. Dieser hat vor einigen Wochen nach Monaten des Hin-und-Hers seinen Vertrag bei Hertha bis 2028 verlängert. Zuletzt stand er bei der 2:5-Niederlage gegen Paderborn im Kader, danach wurde er wegen der undurchsichtigen Vertragslage von Leitl gestrichen.
Auch kann Leitl wohl wieder ohne Probleme auf Marton Dardai setzen. Der 24-Jährige ist früh gegen Düsseldorf (5:2) mit Gegenspieler Jordi Paulina zusammmengeprallt und war kurzzeitig bewusstlos. Für die ungarische Nationalmannschaft lief er nach dem Vorfall in beiden Länderspielen gegen Slowenien und Griechenland für je 90 Minuten auf. Dardai ist also topfit und im Rhythmus. Anders als bei John Anthony Brooks, der wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel aussetzen muss.
Auf Hertha BSC wartet in Dresden ein Hochrisikospiel. Die Stadt Dresden spricht von einer „entsprechenden Gefahr eines hohen Gewaltpotenzials“ und hat eine Allgemeinverfügung erlassen. Es gilt von 17.30 Uhr bis Mitternacht in einem festgelegten Bereich rund um das Rudolf-Harbig-Stadion. Anpfiff der Partie ist um 20.30 Uhr. Die Anordnung gilt vom Lennéplatz, die Parkstraße bis zur Einmündung Zinzendorfstraße, die Zinzendorfstraße über die Lingnerallee bis zur Grunaer Straße sowie die Lennéstraße ab dem Straßburger Platz bis zum Lennéplatz.
Die Fans der Herthaner müssen dabei beachten, dass pyrotechnische Erzeugnisse, Messer, Schutzwesten, Helme und Sturmhauben sowie Masken – medizinische Masken ausgenommen – verboten sind. Auch Protektoren, Boxermundschutz, Einwegoveralls, Schlauchschals und Kapuzenjacken mit integrierten Brillen dürfen nicht mitgeführt werden. Bestimmte Handschuhe sind inkludiert.
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