Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images
Hertha-Manager Michael Preetz hat sich zum Jahreswechsel gegenüber “Sport Bild” zu den Vorsätzen für das neue Jahr geäußert. Er attestiert dem vergangenen Jahr das Prädikat „befriedigend“ und spricht über sportliche Ziele, den Umgang mit den Fans und den bevorstehenden Stadionneubau.
Ein Kritikpunkt, den Preetz gegenüber seiner Mannschaft äußert, ist das einsetzende Sättigungsgefühl nach Erfolgen. Er sieht kein generelles Einstellungsproblem. Allerdings sei ein Muster zu erkennen, nach dem auf gute Leistungen gegen Top-Mannschaften direkt eher schwächere Spiele folgen würden. So gab es beispielsweise nach den Siegen gegen Gladbach (4:2) und Bayern (2:0) umgehend eher moderate Vorstellungen gegen Gegner aus anderen Tabellenregionen (1:3 in Bremen, 0:0 in Mainz). Preetz bemängelt, er habe nach starken Spielen „den Eindruck, dass sich die Spieler etwas zurücklehnen.“ Zur Gegensteuerung schlägt er vor, nach „großen Siegen“ keinen trainingsfreien Tag zu erlauben.
Der Manager der Berliner sieht sich unter Zugzwang, weil er den Kampf um die internationalen Plätze als weit offen betrachtet. Eine Qualifikation würde für Hertha bedeuten, bessere Chancen auf einen Verbleib der begehrten Schlüsselspieler zu haben. Valentino Lazaro und Arne Maier sind ohnehin sehr umworben. Aber auch andere tragende Figuren wie die momentan verletzten Karim Rekik, Niklas Stark oder Marko Grujic möchte Preetz gerne halten. Der 51-Jährige sieht durch den internationalen Wettbewerb vor allem bei dem enorm wichtigen Grujic eine bessere Ausgangslage auf eine weitere Leihe im nächsten Jahr. Aber auch die anderen Hauptakteure der Hertha wären bei einem Platz unter den ersten Sechs wohl eher zum Bleiben geneigt.
Das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen den Hertha-Fans und der Vereinsführung brach rund um die Ausschreitungen in Dortmund komplett auseinander. In den letzten Wochen gab es dann wieder erste Annäherungsversuche von beiden Seiten. Bei einem ersten Austausch seien bereits weitere Gespräche vereinbart worden, verrät Preetz. Ziel sei es, vergangene Geschehnisse aufzuarbeiten, wobei er auch eigene Fehler einräumt. Außerdem sollen für die Zukunft klare Regeln aufgestellt werden. Dazu würde auch gehören, dass die feindlichen Banner aus der Kurve verschwinden. Diese zielten in der Vergangenheit auf viele Kritikpunkte der Ultras, die aber eine Person als hauptverantwortlich sehen. Paul Keuter ist Mitglied der Geschäftsführung und wird unter anderem aufgrund verschiedener Werbekampagnen angefeindet. Preetz aber stellt sich in Schulterschluss mit seinem Kollegen: „Da wird ein einzelner sinnbildlich für das schlechte Verhältnis verantwortlich gemacht. […] Es gibt keinen Zweifel an der Arbeit von Paul Keuter.“
Der Auszug der Hertha aus dem Olympiastadion ist schon seit längerer Zeit geplant. Richtige Klarheit gibt es aber noch nicht. Die Berliner möchten auf dem Olympiapark ein eigenes Stadion bauen, das kleiner und zugleich moderner ist. Da der Baugrund aber der Stadt gehört, hat der Senat die Entscheidung in der Hand. Preetz wünscht sich, „dieses wichtige und intensive Thema für die Zukunftssicherung des Vereins abzuschließen.“ Der Verein erhofft sich von einem neuen und gefüllten Stadion bessere Stimmung und mehr Einnahmen.
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