Hertha BSC

Klinsmann will Köpke auch Neujahr als Torwart-Trainer behalten

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Im vergangenen Sommer übernahm Ante Covic das Trainer-Amt bei der Hertha aus Berlin. Doch leider schaffte der ehemalige Reserve-Trainer die Aufgabe nicht und musste vor kurzem seinen Hut nehmen. Seitdem ist der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann im Amt. Mit ihm kam auch DFB-Torwart-Trainer Andreas Köpke nach Berlin. Eigentlich soll dieser Neujahr zurück zum DFB. Doch Klinsmann hofft auf einen längeren Verbleib.

Bierhoff will EM-Fokus

Oliver Bierhoff hatte vor wenigen Wochen gefordert den Fokus vermehrt auf die Europameisterschaft 2020 zu setzen. Da wird es dem DFB-Funktionär ganz und gar nicht schmecken, wenn sich etwaige Baustellen vor dem Turnier auftun würden. Eine solche Baustelle könnte Torwart-Trainer Andreas Köpke darstellen.

Eigentlich ist man sich beim Deutschen Fußball Bund und dem Berliner Klub einig. Den restlichen Dezember dient Köpke den Berliner um Klinsmann als Torwart-Trainer. Danach legt er diese Aufgabe nieder und widmet sich wieder vollumfänglich den Aufgaben bei der Nationalmannschaft.

Dem ist sich natürlich auch Klinsmann bewusst: „Wir gehen davon aus, dass er wieder beim DFB ist. Das war so abgesprochen“, erklärte er am Montag nach dem Training. Doch in Stein gemeißelt ist die Absprache wohl auch nicht. Denn der ehemalige Bundestrainer rechnet sich Chancen aus, dass Köpke länger bleibt. Zumindest stellt er die Wunschlösung für Klinsmann dar. „Wir probieren es, natürlich probieren wir es, wir probieren alles“, bestätigt der Hertha-Trainer die Bemühungen um Köpke.

Klinsmann weiß um Köpkes Bedeutung

Die Chancen auf einen Verbleib dürften aber tatsächlich mäßig sein. Denn die DFB-Verantwortlichen brauchen für eine erfolgreiche Turnier-Gestaltung das Optimum an Vorbereitung. Da kann man eigentlich unmöglich auf den Torwart-Trainer, auch schon im Vorfeld des Turniers, verzichten. „Da kommt auf den Andi unglaublich viel Arbeit zu“, weiß auch Klinsmann, um die Relevanz Köpkes für die Nationalmannschaft.

Jetzt wird man in Berlin erstmal versuchen mit Köpke den „Turn-Around“ in der Liga zu schaffen. „Wie wir das dann weiter gestalten, da haben wir ein paar Wochen Zeit dafür“, bleibt der BSC-Trainer gelassen. Wer die Nachfolge von Köpke antreten würde, ist offen. Ex-Torwart-Trainer Zsolt Petry wird nicht unter Klinsmann zurückkehren.

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