Hertha BSC

Labbadia will mit der Hertha eine „eigene Geschichte schreiben“

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Für Hertha BSC ging eine äußerst turbulente Saison letztlich versöhnlich zu Ende. Dass Neu-Coach Bruno Labbadia daran einen maßgeblichen Anteil hat, steht außer Frage. Unter dem 54-Jährigen stabilisierten sich die Herthaner gerade noch rechtzeitig, um akute Abstiegssorgen im Keim zu ersticken . Gegenüber der „Sport Bild“ erklärte der Cheftrainer den eingeschlagenen Berliner Weg und sprach unter anderem über seine besondere Vorliebe für Mario Götze.

Seuchensaison der „Alten Dame“

Kaum ein Verein fand sich in der abgelaufenen Spielzeit so häufig im Mittelpunkt wieder wie die Hertha. Dabei waren die Anlässe hierfür meist keine rühmlichen. Angesichts von vier Trainern, die die Berliner im Laufe dieser Saison betreut haben, spiegelt sich die allgemeine Unruhe bereits an der Seitenlinie wider. Nachdem das Projekt Ante Covic gescheitert und auch von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann mehr Chaos als sportlicher Erfolg ausgegangen war, lag es an dessen Assistenten Alexander Nouri, die Hauptstädter wieder in ruhigeres Fahrwasser zu führen. Der 40-Jährige scheiterte an dieser undankbaren Aufgabe ebenso krachend wie seine Vorgänger.

Labbadia stabilisiert die Hertha

Auf Tabellenplatz 14 angekommen übernahm schließlich Bruno Labbadia die Geschicke der „Alten Dame“. Aus den ersten vier Partien unter seiner Leitung fuhr die Hertha zehn Punkte ein, die sogar mancherorts leise Europapokal-Hoffnungen aufkommen ließen. Dass die Berliner diese so komplizierte Saison letztlich auf dem 10. Rang beendeten, ist nichtsdestotrotz keineswegs eine Enttäuschung und kann insbesondere als Verdienst Labbadias betrachtet werden.

Mit den Millionen von Investor Lars Windhorst in der Hinterhand möchte der Hauptstadtklub in der kommenden Spielzeit die europäischen Ränge angreifen. Der Wechsel von Lucas Tousart, der aus Lyon nach Berlin kommt, verleiht den Ambitionen der Hertha bereits Nachdruck. Grundsätzlich möchte Labbadia in Sachen Transfers allerdings nichts überstürzen. „Wir müssen unseren eigenen Weg gehen und unsere eigene Geschichte schreiben“, forderte der 54-Jährige daher.

Loblied auf Götze

Ob der viel diskutierte Mario Götze ein Teil dieser Geschichte sein könnte, darüber darf spekuliert werden. Labbadia entlarvte sich im Interview mit dem Sportmagazin als „großer Götze-Fan“. Der Weltmeister von 2014 mache „auf dem Platz instinktiv alles richtig“, so der Cheftrainer.

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