Medienbericht: Hertha-Talent vor Wechsel nach Spanien?

Pascal Klemens steht vor einem möglichen Abschied von Hertha BSC. Der 21-jährige Defensiv-Allrounder möchte unbedingt im deutschen Oberhaus spielen. Nun klopft mit dem FC Getafe aus der spanischen La Liga ein weiterer Interessent an. Hertha wünscht sich, mit dem Eigengewächs zu verlängern. Laut Medienberichten liegt eine Vertragsverlängerung bereits auf dem Tisch, doch Klemens zögert.
Eigengewächs sucht neue Herausforderung
Der in Berlin geborene Pascal Klemens startete seine Karriere ursprünglich auf der Innenverteidigerposition. Doch der ehemalige Hertha-Trainer Pal Dardai wandelte ihn erfolgreich zum defensiven Mittelfeldspieler um. Trotz eines schweren Syndesmose-Risses in der Hinrunde kam er seit Dezember in sechs Zweitligaspieln zum Einsatz, in denen er dreimal in der Startelf stand. Klemens konnte jedoch nur bedingt überzeugen und blieb meist unter seinen Möglichkeiten. Doch beim 3:0-Erfolg am 23. Spieltag gegen die SV Elversberg erzielte der Berliner das 1:0 nach einer Ecke. Insgesamt bringt der U20-Nationalspieler bereits 59 Pflichtspiele für Hertha mit.
Der Youngster ist mit der aktuellen sportlichen Lage bei der Hertha unzufrieden. Der Klub steckt tief in der Krise. Nach 23 Spieltagen rangiert die alte Dame nur auf Platz sieben der zweiten Bundesliga mit 34 Punkten. Besonders schmerzhaft war die jüngste 2:5-Niederlage beim SC Paderborn, die die Berliner Hoffnung auf ein schnelles Comeback in der Bundesliga weiter dämpfte. Klemens will sich sportlich weiterentwickeln und zeigt sich offen für einen Wechsel, sollte Hertha den Aufstieg erneut verpassen.
Bundesliga-Interesse abgekühlt – Getafe greift an
Laut der „Bild“ hat der FC Getafe nun offiziell starkes Interesse am Defensivmann signalisiert. Die Mannschaft aus dem Vorort von Madrid schätzt besonders Klemens’ Vielseitigkeit und sieht in ihm eine günstige Verstärkung für die kommende Saison. Bei Hertha stocken die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung seit Längerem. Kürzlich wechselte Klemens seinen Berater, mit dem Ziel, 1. Bundesliga. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnte der 21-Jährige im Sommer 2026 ablösefrei gehen.
Zwar bevorzugt Klemens einen Verbleib in Deutschland, doch laut der „Bild“ ist das frühe Interesse von Klubs wie Werder Bremen, VfB Stuttgart oder dem FC Augsburg abgekühlt. Für den ambitionierten Youngster könnte Getafe der nächste Karriereschritt werden.



