Foto: Michael Kienzler/Bongarts/Getty Images
Im Sommer wechselte Nico Schulz für rund 25 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim zu Borussia Dortmund. Davor war der Linksverteidiger in der Bundesliga bereits bei Borussia Mönchengladbach aktiv. Sein Debüt feierte der Linksverteidiger allerdings für seinen Heimatverein Hertha BSC Berlin. Auch heute noch schwärmt der mittlerweile 26-Jährige von seinem Geburtsort.
Bereits als Siebenjähriger kam Schulz 2000 zur Hertha. Seitdem durchlief er sämtliche Jugendmannschaften der Berliner und schaffte es zum Stammspieler der Profimannschaft. Nach mehreren Teileinsätzen in der Zweitligasaison 2010/11 hoffte der geborene Berliner dann nach dem Aufstieg auf sein Bundesligadebüt. Allerdings warfen ihn mehrere Verletzungen zurück, sodass er den Wiederabstieg ohne Einsatzminute nicht verhindern konnte. Nach einer erneut starken Zweitligasaison mit 20 Einsätzen gelangen Schulz und Hertha der direkte Wiederaufstieg. Endlich feierte der Verteidiger sein Bundesligadebüt und wurde zum Stammspieler.
Sehr gerne denkt Schulz an diese Zeit in seiner Heimatstadt zurück. „Berlin ist meine Heimat und wird sie auch immer bleiben. Und Hertha ist mein Verein“, so Schulz gegenüber der „BZ“. Zu einigen ehemaligen Teamkollegen pflegt der jetzige Dortmunder auch weiterhin gute Kontakte. „Mit Salomon Kalou, Marvin Plattenhardt und noch einigen anderen Jungs. Ich bin ja oft hier, da trifft man sich“, führt der Nationalspieler aus. Von einer Nominierung für die DFB-Elf habe Schulz schon zu seiner Hertha-Zeit geträumt. Nun stehe er da und wolle mit der Mannschaft die verbleibenden Gruppenspiele bei der EM-Qualifikation gewinnen und dann bei der Europameisterschaft das Bestmögliche erreichen.
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