Jarstein wurde im Sommer aus dem Hertha-Kader gestrichen. Foto: Leon Kuegeler/POOL/AFP via Getty Images
Der Gerichtsstreit zwischen Hertha BSC und Torwart Rune Jarstein geht in die nächste Runde. Ein Gütetermin am Amtsgericht Berlin am Mittwoch blieb ergebnislos. Am 2. März 2023 soll es zu einem Kammertermin kommen. Das teilte das Arbeitsgericht Berlin mit.
Nach nur 20 Minuten beendete Richterin Katharina zum Kolk die Güteverhandlungen in Saal 334 des Berliner Amtsgerichts. Schnell war klar, dass der Zoff so bald keine Ende nehmen würde. Das merkten auch die 20 Zuschauer im Saal – darunter einige Hertha-Fans. Beide Parteien werden sich im Frühjahr wiedersehen. Auch ordnete die Richtern an, dass Jarstein und Hertha-Manager Fredi Bobic persönlich erscheinen sollen.
Hertha BSC hat dem Torwart zum 30. November außerordentlich gekündigt. Dagegen reichte der 38-Jährige Klage ein. „Wir halten die Kündigung in allen Belangen für ungerechtfertigt“, sagte Jarsteins Anwalt Horst Kletke zu Beginn des Verfahrens. „Ich bin zufrieden, dass wir jetzt einen Kammer-Termin haben, der dazu dient, dass ein Urteil getroffen werden kann. Leider haben wir keinen Fortschritt zu den Kündigungsgründen“, kommentierte er den neuen Termin im März.
Jarstein wurde wegen eines „heftigeren“ Vorfalls mit Torwarttrainer Andreas Menger Mitte August aus dem Kader des Hauptstadtklubs gestrichen. „Der Vertrag wird aufgelöst, da gibt es kein Zurück mehr“, hieß es damals von Hertha-Geschäftsführer Bobic. In der Kündigung ist von einer „nicht angemessenen Wortwahl“ die Rede.
Der Norweger kam im Januar 2014 von Viking FK nach Berlin. Jahrelang war der Schlussmann die Nummer eins im Hertha-Tor. Nach einer Corona-Infektion mit Langzeitverlauf und einer Knieverletzung war Jarstein zweite Wahl hinter Oliver Christensen. Sein aktueller Vertrag läuft zwar noch bis 2023, für die „alte Dame“ wird er aber wohl nie wieder auflaufen.
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