2. Bundesliga

Leistner über Hertha-Siegtreffer: „Einfach mal draufgeschossen“

Werbung

Hertha BSC hat nach sechs sieglosen Spielen zurück in die Erfolgsspur gefunden. Beim Tabellennachbarn SV Elversberg gewannen die Berliner mit 3:0. Routinier Toni Leistner avancierte zum Matchwinner – inklusive spektakulärem Torjubel. Die Alte Dame nähert sich damit wieder den Aufstiegsplätzen.

Leistner wird zum Purzelbaum-Helden

Die Geschichte des Spiels schrieb Toni Leistner. Der 35-Jährige rückte kurzfristig in die Startelf, da Márton Dárdai wegen Hüftproblemen beim Aufwärmen passen musste. Leistner, der in der Rückrunde bis dahin nur acht Minuten gespielt hatte, spielte seinen „Stiefel runter“, und krönte seine Leistung mit einem Traumtor aus rund 16 Metern. Er zelebrierte seinen Treffer mit einem Purzelbaum in Kombination mit dem „Pisotlero“. Nach 77 Spielen im blau-weißen Trikot ist es für den Innenverteidiger das erste Tor überhaupt für die Hertha gewesen.

Im Sky-Interview sagte er schmunzelnd: „Meine Kollegen wollten ihn schon die ganze Zeit mal sehen“. Leistner kommentierte zudem: „Die Standards haben den Ausschlag gegeben und die Tatsache, dass wir gegen die beste Offensive der Liga hochkonzentriert waren. Wir haben vorn viel Qualität und sind immer für ein Tor gut, der Schlüssel ist dann das Zu-Null“. Zu seinem Traumtor sagte er: „Beim 3:0 dachte ich mir, ich bleibe im Rückraum stehen, vielleicht landet der Ball ja dort – dann hab’ ich mir ein Herz gefasst und einfach mal draufgeschossen.“

Hertha holt Big Points im Aufstiegskampf

Pascal Klemens brachte die Berliner kurz vor der Pause, nach einer Ecke von Paul Seguin, per Kopf in Führung. Kownacki-Ersatz Luca Schuler erhöhte auf 2:0, und Routinier Toni Leistner setzte in der 78. Minute den Schlusspunkt. Elversberg dominierte die erste Hälfte mit mehr Ballbesitz und Spielanteilen und wirkte spielstärker, kam aber kaum zu hochkarätigen Chancen. In der zweiten Hälfte steigerten die Berliner sich, und setzten das Team von Trainer Vincent Wagner früh unter Druck. Dennoch hatte Elversberg in der zweiten Hälfte drei große Gelegenheiten: Le Joncour traf den Pfosten, und Tjark Ersnt parierte gegen Hollerbach und Malanga in kürzester Zeit stark.

Hertha setzte auf eine kompakte Defensive, schnelle Umschaltmomente und ihre Effizienz. Trainer Stefan Leitl erklärte nach dem Spiel: „Wir wollten sehr diszipliniert spielen und die Räume eng halten. Das ist uns aber über weite Strecken gelungen.“

Werbung

Ältere Artikel

Ein Leverkusen-Spieler könnte Konaté in Liverpool ersetzen

Ibrahima Konaté könnte Liverpool nach der Saison verlassen. Die Reds suchen intensiv nach einem möglichen…

8. Februar 2026

Reitz-Transfer vor dem Abschluss?

Rocco Reitz wird Borussia Mönchengladbach im Sommer wohl verlassen. Der Transfer schreitet voran. RB Leipzig…

8. Februar 2026

Transfer bestätigt. Girona hat einen Ersatz für ter Stegen verpflichtet

Aufgrund der Verletzung von Marc-André ter Stegen stand Girona ohne ausreichende Anzahl an Torhütern da.…

8. Februar 2026

100 Millionen für neuen Mittelstürmer – Chelsea will Porto-Star

Der FC Chelsea plant im kommenden Sommer personelle Veränderungen. Eine zentrale Baustelle sehen die "Blues"…

8. Februar 2026

Real sucht einen Verteidiger – Eintracht-Spieler im Visier

Unter der Leitung von Álvaro Arbeloa zeigt Real Madrid zuletzt solide Leistungen. Dennoch ist man…

8. Februar 2026

FC Liverpool – Manchester City Wett-Tipps | 08.02.2026

Die Premier League hat am Sonntag (08.02., 17:30 Uhr) das Topspiel FC Liverpool gegen Manchester…

8. Februar 2026

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.