Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images
Für seine gute Stimmung ist das Rudolf-Harbig-Stadion bundesweit bekannt. Hier trägt Dynamo seine Heimspiele aus, vier wären es noch an den verbleibenden neun Spieltagen. Aktuell steht man in der 2. Bundesliga am Tabellenende, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt vier Punkte. Durch das Coronavirus sind Geisterspiele nun die einzige Möglichkeit, die Saison zu Ende zu spielen. Für viele Vereine ist das wirtschaftlicher Sicht schließlich dringend nötig. Dresdens Niklas Kreuzer bezieht in der „Bild“ Stellung.
„Ich habe versucht, es mir vorzustellen. Aber ich glaube, das bringt nichts. Das ist alles ein Zirkus, der das eigentliche Erlebnis nicht ersetzen kann“, sieht Kreuzer solche Alternativen kritisch. „Die echten Emotionen und das fanatische Publikum in Dresden kann man so auch nicht nachstellen. Es ist diese pure Fankultur, die Dynamo ausmacht. Alles andere ist Schwachsinn.“ Knapp 32.000 Zuschauer passen ins Rudolf-Harbig-Stadion, in dieser Saison besuchten im Schnitt etwas mehr als 27.000 die Dresdner Heimstätte. Leere Ränge sind für Dynamo zweifellos eine zusätzliche Hürde im Abstiegskampf. Doch Kreuzer sieht auch Potenzial. „Gruß- und Videobotschaften, wie die Fans zuhause mitfiebern, wären nicht schlecht. Das hatten wir früher oft, dass wir vor einigen wichtigen Spielen solche Ausschnitte zur Extra-Motivation in der Kabine angeschaut haben. Wenn du dich damit zusätzlich pushst, kommt das meist sehr gut an.“
Nach fast einem Monat Pause hatte man in Dresden am 8. April das Training wieder aufgenommen. Dennoch ist für Kreuzer selbst ein baldiger Spielbetrieb mit Geisterspielen fraglich. „Durch die vorgeschriebenen Dreiergruppen und Abstandsregeln können wir keine Zweikämpfe, Spielformen oder Taktikübungen mit dem Team machen. Das gehört aber dazu. Vom richtigen Training oder Wettkampf sind wir ewig weit entfernt.“
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