SG Dynamo Dresden

Regionalliga-Torjäger zu Dynamo?

In Dresden befasst man sich bereits mit der Kaderplanung für die nächste Saison. Zurzeit befindet man sich im unteren Tabellenmittelfeld der zweiten Liga. Nach oben ist für Dynamo wohl kein Spielraum mehr vorhanden, zu den Abstiegsrängen liegt ein gesichertes Polster vor. Entsprechend planungssicher dürfte man in erste Verhandlungen gehen. Was den Ausbau der Offensive betrifft, haben die Sachsen mit Kevin Behrens auch schon einen Kandidaten auf ihrer Wunschliste.

Schwache Dynamo-Offensive soll verstärkt werden

Mit Ausnahme von Neuzugang Lucas Röser wusste die Dynamo-Offensivabteilung bislang nicht allzu sehr von sich zu überzeugen. Mit Millionen-Neuzugang Moussa Kone besserte man bereits im Winter nach. Im Sommer soll nun Kevin Behrens vom 1. FC Saarbrücken folgen. Mit seinen 27 Jahren weist der beim SV Werder Bremen ausgebildete Mittelstürmer zwar kein großes Entwicklungspotenzial auf, wusste diese Saison aber vollends zu überzeugen. In der Regionalliga Südwest gelangen ihm 15 Treffer und elf Vorlagen. Sein Klub steht an der Tabellenspitze. Dass er aber auch auf Profi-Niveau liefern kann, konnte Behrens im DFB-Pokal unter Beweis stellen. In der 1. Runde gegen Union Berlin (1:2 n.V.) gelang ihm ein Treffer.

3. Liga oder Zweitliga-Reservist?

Dass Behrens neben der namhaften Konkurrenz im Dresdner Kader zu regelmäßigen Einsätzen kommen würde, ist zu bezweifeln. Sollte Saarbrücken der Aufstieg gelingen, wäre der bislang nur Regionalliga spielende Angreifer in der 3. Liga gesetzt. Eine attraktive Option. Doch konkretes Interesse besteht auch seitens Behrens. Laut „liga-zwei.de“ soll er mit seinem Berater jüngst beim Dynamo-Heimspiel gegen Sandhausen zu Gast gewesen sein. Dem Portal gegenüber dementierte Berater Björn Krhon den Kontakt zu Dynamo nicht: „Wir unterhalten uns mit vielen Vereinen. Das ist nun mal unser Job.“ Ob es wirklich zu einem Transfer kommt, wird sich zeigen. Behrens wäre jedenfalls nicht der erste Amateur-Spieler, der den späten Sprung ins Profi-Geschäft schafft.

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