SV Darmstadt 98

Darmstadt 98 ist das Team der Stunde – Aufstieg dennoch „null Thema“

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Der SV Darmstadt 98 ist das Team der Stunde in der 2. Bundesliga. In der Formtabelle (letzte fünf Spiele) grüßen die Südhessen mit vier Siegen und einem Remis von Platz eins. Dabei erzielte der ehemalige Bundesligist ganze 16 Tore. Auch deshalb liegt das Team von Trainer Torsten Lieberknecht nur noch einen Punkt hinter dem Relegationsrang. Trotz des Aufwinds der vergangenen Wochen will der Verantwortliche vor dem Topspiel gegen den FC St. Pauli nicht vom Aufstieg sprechen.

Lieberknecht sieht andere Teams im Aufstiegskampf

„Das ist wirklich null Thema“, erklärte Lieberknecht in einem Interview der „Frankfurter Rundschau“. „Das Saisonende fühlt sich nach erst 13 Spieltagen echt noch sehr weit weg an. Wir haben bisher gute 23 Punkte geholt und wir wollen einfach viele, weitere Zähler sammeln.“ Der 48-Jährige sieht andere Klubs im Kampf um die ersten Plätze gefordert: „Der HSV, Bremen, Schalke, auch Hannover oder Düsseldorf – diese Teams sollen sich eher einen Kopf darüber machen, wie sie am Ende aufsteigen können.“

Dass Darmstadt derweil seit fünf Partien ungeschlagen ist, liegt für Lilien-Torwart Marcel Schuhen an der taktischen Flexibilität seiner Mannschaft. „Die Mischung macht es, das ist auch eines unserer Erfolgsrezepte“, erklärte der Rückhalt dem „Darmstädter Echo“. Die Mannschaft sei relativ schwer auszurechnen. „Wir haben zuletzt völlig verschiedene Gesichter gezeigt – teilweise sehr aktiv und dominant, dann wieder abwartend, konternd oder gefährlich nach Standards. Oder auch mal mit langen Bällen, weil wir vorne eine gewisse Wucht haben.“

Die richtige Mischung müssen die Lilien vor allem für die kommende Partie finden. Dann geht es im heimischen Stadion gegen den Zweitplatzierten FC St. Pauli. Sollte Lieberknechts Truppe auch dort ein Sieg gelingen, dürften das Thema „Aufstieg“ im Hinterkopf zumindest nicht kleiner werden.

Stark besetzte 2. Liga: „Das ist ja Wahnsinn eigentlich“

Doch der Trainer verwies am Beispiel des Hamburger SV nochmal auf die Stärke der Liga. „Die spielen jetzt schon das vierte Jahr mit“, so Lieberknecht. „Nicht nur Hamburg, Bremen, Schalke, auch Nürnberg, Düsseldorf, Hannover. Und nicht zu vergessen: Teams wie Heidenheim, Aue, Sandhausen, die Klassiker der zweiten Liga. Auch diese Mannschaften musst du erstmal wegdrängen. Puh, das ist ja Wahnsinn eigentlich.“

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