VfB Stuttgart

10 Millionen: Romero-Transfer nach Stuttgart fast perfekt

Michael Reschke

Lange haben die Verhandlungen mit Atletico Velez angedauert, jetzt könnte Sportdirektor Reschke bald Vollzug melden: Der Transfer von Wunschstürmer Maxi Romero zum VfB Stuttgart steht wohl unmittelbar bevor. Für das argentinische Toptalent zahlen die Schwaben eine Rekordablöse.

Einigung mit Velez erzielt

Wie argentinische Medien übereinstimmend berichten, steht dem Wechsel von Sturmjuwel Maxi Romero zum VfB Stuttgart nichts mehr im Wege. Mit einer ersten Offerte sind die Stuttgarter wohl nicht erfolgreich gewesen. Doch jetzt ist es zu einer Einigung gekommen. Zehn Millionen Euro lassen sich die Schwaben die Dienste des 18-Jährigen kosten. In den kommenden Tagen soll der Transfer perfekt gemacht werden, beim VfB soll der Angreifer einen langfristigen Vertrag bis 2023 unterschreiben.

Bis zuletzt wurde unter anderem auch dem PSV Eindhoven und Borussia Dortmund Interesse an dem Toptorschützen von Atletico Velez nachgesagt. Ein Transfer zum FC Arsenal ist vor zwei Jahren kurz vor dem Abschluss geplatzt, weil sich Romero im Training schwer verletzt hatte. Jetzt steht der Schritt nach Europa unmittelbar bevor.

Romero: Hoffnungsträger in jungen Jahren

In der laufenden Saison gelangen Romero in der argentinischen Liga vier Tore und eine Vorlage beim Traditionsklub aus Buenos Aires. Mit 17 Jahren debütierte das Ausnahmetalent in der ersten Mannschaft von Atletico Velez. Seit Beginn dieser Saison ist der von Anhängern aufgrund seiner Physis „El Tigre“ (Der Tiger) getaufte Angreifer unangefochtener Stammspieler. Lediglich die beiden letzten  Hinrundenspiele verpasste Romero wegen  Adduktorenproblemen. Einige Experten vermuteten hinter der Pause allerdings nur eine Vorsichtsmaßnahme. Nicht erneut soll ein Transfer kurz vor dem Abschluss wegen einer Verletzung scheiternFür den finanziell angeschlagenen Klub sind die zehn Millionen Euro, die kolportiert sind, eine Finanzspritze von großer Bedeutung.

Die Schwaben möchten den Angreifer zunächst langsam an das ungewohnte Bundesliga-Umfeld heranführen. Mit Santiago Ascacibar und Emiliano Insua trifft er am Neckar auf zwei Landsmänner, die ihm die Integration ins neue Umfeld erleichtern sollen.