VfB Stuttgart

Vor brisantem Derby gegen Karlsruhe: VfB-Coach Walter kündigt Sieg an

Die Brisanz könnte kaum größer sein. Dem Derby am kommenden Sonntag zwischen dem VfB Stuttgart und dem Karlsruher SC darf eine ganz besondere Bedeutung attestiert werden. Für VfB-Coach Tim Walter soll das Duell gegen den KSC die Wende einleiten. Sollte dies indes erneut misslingen, könnte sich der 44-Jährige im Zentrum der Kritik wiederfinden.

Trendwende dringend notwendig

Vier Niederlagen in den letzten fünf Partien mussten die ambitionierten Stuttgarter hinnehmen. Auch die Konkurrenz ließ zuletzt mehrfach Punkte liegen, weshalb der VfB zumindest noch auf dem Relegationsplatz rangiert. Bei einer weiteren Pleite könnte die Schwaben allerdings auf Platz fünf abrutschen und erstmals seit dem 2. Spieltag auf keinem der drei oberen Ränge stehen. „Mit den Ergebnissen sind wir nicht zufrieden“, erklärte Walter gegenüber BILD, „aber grundsätzlich hinterfrage ich nicht, was wir tun.“ Entgegen den Auftritten zu Saisonbeginn sei der VfB demnach „auf einem hervorragenden Weg, viel reifer und weiter.“

Walter kündigt Sieg an

Dass die Erfolgserlebnisse nichtsdestotrotz zuletzt überwiegend ausblieben, machte Walter unter anderem an der mangelhaften Chancenverwertung seiner Mannschaft fest. Eine Lösung für das „Kernthema“ der Länderspielpause sieht der Coach in einer noch intensiveren Gangart. Dies könnte gegen wohl hoch motivierte Karlsruher indes vonnöten sein. Der Aufsteiger punktete zuletzt viermal nach Rückstand und wird insbesondere bei Standards zur Gefahr. „Mit dem Leben verteidigen“ müsse der VfB, wie Walter betonte, demnach. Optimistisch zeigte sich der Cheftrainer ebenso. „Wir werden mehr investieren, die Tore erzielen – und keins kassieren“, kündigte der Fußballlehrer an.

Seine Vergangenheit wird demnach keine besondere Rolle spielen. Neun Jahre war der 44-Jährige in der Nachwuchsabteilung der Karlsruher aktiv, weshalb er „eine Verbundenheit“ nicht leugnen konnte. Diese wird wohl spätestens gegen 13:30 Uhr zur Nebensache werden, auch weil sich das Derby als nicht unbedeutend für die Zukunft Walters herausstellen könnte.