IMAGO / Christian Schroedter
Hecking musste Mitte September gehen, nachdem Bochum zum Start der Zweitliga‑Saison vier der ersten fünf Partien verloren hatte. Die Vereinsführung sprach damals von einer „ausbleibenden Entwicklung der Mannschaft“ und trennte sich gleichzeitig auch von Sport‑Geschäftsführer Dirk Dufner. Für Hecking kam dieser Schritt überraschend, wie er gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland schildert: „Ich nahm an, dass ich das nächste Spiel noch bekomme, um alles in die richtige Richtung lenken zu können.“
Besonders störte ihn jedoch die Kommunikation: „Schließlich habe ich am Telefon erfahren, dass es zu Ende ist – allerdings nicht vom direkt dafür Verantwortlichen. Der hat erst eine Dreiviertelstunde später angerufen.“ Für Hecking war das ein Umgang, den er rückblickend als „respektlos“ bezeichnet.
Inhaltlich versteht er die Entscheidung zu seiner Entlassung „bis heute“ nicht. Die Mannschaft hatte mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Aber Hecking war sich sicher, „dass diese Mannschaft in der Lage ist, erfolgreich Fußball zu spielen, wenn sich alles stabilisiert“. Stattdessen habe der Klub aus seiner Sicht zu früh die Reißleine gezogen: „Ich empfand die Entlassung vor allem als unnötig“, so Hecking. Als entlassener Cheftrainer sei man „brutal enttäuscht, weil man das, was da passiert ist, nicht will, auch wenn man vielleicht vorher schon gefühlt hat, dass es passieren kann“.
Unter seinem Nachfolger Uwe Rösler stabilisierte sich der VfL tatsächlich. Seit dessen Amtsübernahme holte Bochum fünf Siege aus neun Spielen und kletterte bis zur Winterpause auf Rang zehn. Hecking selbst hatte das Team im November 2024 übernommen, konnte den Abstieg aus der Bundesliga aber nicht mehr verhindern.
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