VfL Bochum 1848

VfL Bochum: Höheres Transferplus im Sommer notwendig

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Der VfL Bochum lebt finanziell gesund und muss laut Geschäftsführer Ilja Kaenzig in den kommenden Jahren dennoch höhere Ablösen generieren, um die steigenden Kosten decken zu können. Im „WAZ“-Interview ließ der 52-jährige Schweizer durchblicken, welchen Stellenwert ein gleichbleibender Etat in der kommenden Saison hat und welche Auswirkungen ein möglicher Verkauf von Cajetan Lenz haben würde.

 

Stadien voll – Kassen leer

Im Gespräch mit der „WAZ“ wurde Kaenzig deutlich und stellte eine eher düstere Prognose für die Zukunft der 2. Bundesliga auf: „Da muss man reinen Wein einschenken. Verluste vor Transfers sind in der 2. Liga zur Tagesordnung geworden, bei fast allen Klubs. Die Stadien sind voll, die Ablösen hoch. Das Geld stecken alle immer mehr in die Lizenzetats. Du kannst also nur Schritt halten, wenn du Ablösen erzielst“. Trotz einer grundsoliden finanziellen Wirtschaft wird der VfL daher auch in diesem Sommer zu Verkäufen gedrängt.

 

Lenz–Transfer im Sommer gesichert

Da kommt es den Bochumern gerade recht, dass die Spekulationen um Cajetan Lenz zunehmen. Der deutsche U20-Nationalspieler hat viele Bewunderer in der Bundesliga und wird vor allem mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht. Dort sollte im Mittelfeld in der kommenden Saison etwas Platz werden. Auch bei anderen Champions-League-Aspiranten steht der 19-Jährige hoch im Kurs. Es ist gut denkbar, dass sich die Ablöse auf dem Level von Armel Bella-Kotchap bewegt, der für 12 Millionen zum FC Southampton ging.

 

Finanzielle Risiken zum Aufstieg notwendig

 

Gleichzeitig ist Kaenzig bewusst, dass ein Verkauf der Top-Spieler das langfristige Ziel des Wiederaufstiegs in die Bundesliga erschweren wird. „Es ist noch schwieriger geworden auf dem Markt in der 2. Liga, weil der Trend aufgekommen ist, dass Mäzene und Investoren im Sommer und jetzt neu auch noch im Winter viel Geld in die Klubs stecken für Verstärkungen. Die 2. Liga wird immer teurer, sie nimmt zeitversetzt eine Entwicklung wie die englische Championship. Immer mehr Vereine nehmen Verluste in Kauf, um hochzukommen“, sagte Kaenzig zu den Kollegen im „WAZ“-Interview.

 

 

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