Preußen Münster

Erleichterung in Münster: Özcan sagt Interessenten vorerst ab

Nach zuletzt konstant guten Jahren in der dritten Bundesliga hängt Preußen Münster dieses Jahr den eigenen Erwartungen ganz weit hinterher. In der Rückrunde muss man alles für den Klassenerhalt geben. Immerhin kann man dabei auf Schlüsselspieler Seref Özcan bauen.

Münster muss Turn-Around schaffen

Fünf Punkte Rückstand hat Preußen Münster derzeit auf den rettenden Platz 16 in der dritten Liga. In der bald beginnenden Rückrunde muss man alles in die Waagschale werfen, um den Gang in die Regionalliga zu vermeiden.

Kurz nach Weihnachten stellte man den neuen Trainer Sascha Hildmann vor. Mit dem ehemaligen Trainer des 1.FC Kaiserslautern will man den Klassenerhalt packen. Bei dieser Mission gibt es weiterhin tatkräftige Unterstützung von innerhalb.

Denn wie der Berater von Seref Özcan gegenüber der „BILD“ erklärte bleibt der Deutsch-Türke dem Klub erhalten. „Nach einem Gespräch mit Seref haben wir gemeinsam entschieden, allen Interessenten abzusagen. Ein Winterwechsel ist damit ausgeschlossen“, gab Sercan Güvenisik, der auch schon für Münster kickte, zu Protokoll.

Im Sommer dürfte Özcan wohl gehen

Entscheidend sei bei dem Entschied zum Verbleib auch die Verbundenheit zum Klub. Dabei wechselte er erst im Sommer vom Berliner AK zu dem Drittligisten. Doch seitdem ist er nicht wegzudenken bei Preußen. In 19 Liga-Spielen traf er zweimal und legte sechs Tore vor.

Damit konnte sich Münster gegen Top-Konkurrenz vorerst durchsetzen. Denn beim letzten Liga-Spiel der Münsteraner sollen mehrere Beobachter türkischer Erstligisten den Offensivspieler beobachtet haben. Auch die deutschen Zweitligisten SV Darmstadt 98 und SV Wehen Wiesbaden sollen seine Entwicklung zuletzt verfolgt haben.

Bis zum Sommer wird Özcan alles für den Verbleib in der Liga geben. Unabhängig vom Ausgang der Saison dürften die anderen Angebote dann aber die Preußen-Liebe überwiegen und man muss sich auf einen Abgang einstellen. Vertraglich ist er noch bis Sommer 2021 gebunden.