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Auslöser des Konflikts ist die Frage, ob eine Ausstiegsklausel über 550.000 Euro in der laufenden Transferperiode gültig ist. Okpala hatte beim SCP bereits unterschrieben und befindet sich mit dem Zweitligisten im Trainingslager in Belek, wo er zeitnah sein Debüt geben soll. Waldhof reagierte jedoch empört und erklärte öffentlich, der 21‑Jährige habe seinen laufenden Vertrag „zum Jahresende gekündigt“ und sei unentschuldigt dem Training ferngeblieben. Der Klub betonte: Okpala sei weiterhin Spieler des SV Waldhof.
Der Angreifer, vertreten durch Rechtsanwalt Horst Kletke, sieht das anders. Er habe fristlos gekündigt, weil der Verein gegen vertragliche Pflichten verstoßen habe. Berater Markus Peter erklärte: Wäre Waldhof bereit gewesen, den Transfervertrag mit Paderborn zu unterzeichnen und das Arbeitsverhältnis zu beenden, „wäre die fristlose Kündigung niemals ausgesprochen worden“. Paderborn war nach eigener Darstellung im Glauben an eine gültige Ausstiegsklausel in die Gespräche gegangen. Waldhof‑Sportchef Gerhard Zuber sagte, man habe das Thema „nicht weiter fortgeführt“, da das Management des Spielers von einem Wechselrecht ausgehe.
Ein Schlichtungsverfahren könnte nun für Klarheit sorgen. Die DFB‑Stelle arbeitet nicht‑öffentlich, was die Situation zusätzlich entschärfen würde. Auf Fussballdaten-Anfrage wollte sich der DFB nicht äußern. Solche Verfahren sind im Profifußball keine Seltenheit – etwa bei Trainerabgängen oder festgefahrenen Spieler‑Klub‑Konflikten. Ein prominentes Beispiel ist der Fall Kelven Frees bei der TSG Hoffenheim, der nach einer erfolgreichen Schlichtung wieder integriert wurde und später sogar den Sprung in den Profikader schaffte. Ob es im Fall Okpala ähnlich läuft, könnte sich bereits in der kommenden Woche entscheiden.
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