Der SV Wehen Wiesbaden ist ein ambitionierter Drittligist. Die Rückkehr in die zweite Liga soll so bald wie möglich in Angriff genommen werden. In dieser Saison wird dem Klub das aber wohl kaum noch gelingen können. Trotz aktueller Ergebnis-Krise ist Torhüter Tim Boss aber zuversichtlich, dass die Mannschaft auf einem guten Weg ist.
Erst vor der Saison war Boss aus Dresden nach Wiesbaden gewechselt. Der gebürtige Kölner ist seitdem die neue Nummer eins des SVWW. Während Ex-Klub Dynamo vor der direkten Rückkehr in die zweite Bundesliga steht, wird Wiesbaden wohl eine weitere Saison drittklassig bleiben müssen. Doch trotzdem ist der 27-Jährige weiterhin hochzufrieden mit seinem Abschied aus Dresden.
„Die Situation in Dresden war hart für mich. Nach einem eigentlich guten Anfang hatte ich mir in der Vorbereitung eine Muskelverletzung zugezogen. Nachdem dann auch noch Trainer Uwe Neuhaus entlassen wurde, hatte ich anschließend nicht mehr wirklich das Gefühl, eine faire Chance im Kampf um den Platz zwischen den Pfosten zu bekommen. Dennoch haben mich die zwei Jahre in meiner Persönlichkeitsentwicklung weitergebracht. In Wiesbaden spüre ich die Wertschätzung, die mir dabei hilft, meine Leistung abzurufen“, beschreibt Boss den Abschied von Dynamo und die Ankunft in Wiesbaden, im Interview auf der Homepage des DFB. Beim SV blieb Boss in 28 Liga-Spielen achtmal ohne Gegentreffer.
Auch, wenn man in dieser Saison vorzeitig aus dem Aufstiegsrennen ausscheidet, erwartet der Stamm-Torhüter, dass die dritte Liga keine langfristige Umgebung bleibt: „Der Verein hat ganz klar die Ambition, in die 2. Bundesliga zurückzukehren. Im Vergleich zu Dynamo Dresden ist das Umfeld zwar kleiner, die Infrastruktur ist aber ebenfalls sehr gut. Der Klub wird professionell geführt. Mein guter erster Eindruck hat sich bislang bestätigt, ich fühle mich wohl. Und sportlich stehen wir auch nicht schlecht da.“
Die Wiesbadener hatten es tatsächlich in der eigenen Hand. Nach zehn Spielen in Folge ohne Niederlage standen für den SV die Top-Spiele gegen den FC Ingolstadt und ausgerechnet gegen Dynamo Dresden an. Doch beide Partien gingen kürzlich verloren, sodass man nun zehn Zähler Rückstand auf den drittplatzierten FC Ingolstadt hat.
Die Niederlagen in den Schlüsselspielen mürben auch Boss. Schafft man es diese zu verhindern, sieht er sein Team als Mitfavoriten der Liga: „Die deutlichen Niederlagen in der Hinrunde gegen die U23 des FC Bayern, beim FC Ingolstadt und beim MSV Duisburg waren unnötige Rückschläge. Wir haben aber gezeigt, dass wir gegen jeden Gegner in der Lage sind, Tore zu erzielen. 45 Treffer sind immerhin der fünftbeste Wert. In 21 der zurückliegenden 22 Begegnungen ist uns mindestens ein Treffer gelungen.“
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