Poker um Scienza: Heidenheim lehnt erstes Angebot von Southampton ab

Der 1. FC Heidenheim und der FC Southampton verhandeln derzeit über einen Transfer von Heidenheims Offensivallrounder Leonardo Scienza. Doch derzeit liegt eine Einigung nicht in Sicht, denn die Gespräche liegen momentan auf Eis. Bis zum Deadline Day am kommenden Montag scheint dennoch noch alles möglich zu sein.
Forderungen für Scienza liegen weit auseinander
„Sky“-Reporter Florian Plettenberg berichtete kürzlich auf X (ehemals Twitter) darüber, dass die Engländer dem Bundesligisten von der Ostalb zunächst rund drei Millionen Euro für Scienza boten. Die Verantwortlichen der Württemberger reagierten sofort – und lehnten die Offerte für den Luxemburger mit brasilianischen Wurzeln ab. Denn die Schwaben verlangen für ihren Leistungsträger wohl mindestens zehn Millionen Euro. Damit klafft zwischen beiden Klubs momentan eine riesige Lücke.
Der 26-Jährige wird schon seit einigen Wochen mit Southampton in Verbindung gebracht. Zuvor galten übereinstimmenden Medienberichten zufolge der 1. FC Köln, Borussia Mönchengladbach sowie der Hamburger SV als Interessenten. Doch vor allem in der robusten englischen Championship gilt er als spannender Spieler, der flexibel einsetzbar ist und seine Mannschaft auf ein höheres Level hieven kann. Der Spieler selbst soll einem Wechsel auf die Insel offen gegenüber stehen. Scienza spielt seit 2024 in Heidenheim. Sein Vertrag ist noch bis 2027 datiert.
Wichtiger Spieler für den Bundesligisten – Ausgang im Poker offen
Dort mauserte sich der Techniker zum Unterschiedsspieler. Dennoch war er nicht immer Stammspieler. In der Rückrunde der abgelaufenen Spielzeit kam er öfter von der Bank. Nichtsdestotrotz war der beidfüßige Allrounder mit sechs Treffern und acht Vorlagen der geteilt torgefährlichste Spieler im Kader. Unvergessen bleibt sein entscheidendes Last-Minute-Tor im Relegationsrückspiel gegen den SV Elversberg in der vergangenen Saison (1:2, Anm. der. Red.), mit dem er dem Team von Frank Schmidt den Klassenerhalt sicherte. In dieser Saison kommt er auf wettbewerbsübergreifend zwei Spiele, in denen er drei Tore erzielte. Sein Marktwert beträgt laut „Transfermarkt.de“ drei Millionen Euro.
Ob es bis zum kommenden Montag noch zu einer Einigung kommt, ist — Stand jetzt – völlig offen. Southampton müsste die Schatullen weit öffnen und das Angebot deutlich nachbessern, damit die Heidenheimer überhaupt ins Grübeln kommen. Klar ist: Scienza will den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. Im Interview mit „Transfermarkt.de“ äußerte er sich kürzlich dahingehend: „Natürlich ehrt mich das, wenn Interesse da ist. Das bedeutet, dass du irgendwas richtig machst. Ich bin immer offen und mache keine Türen zu.“
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