Nach kurioser Verletzung: Baum gibt Entwarnung bei Jakic

Das Duell zwischen dem FC Augsburg und dem SC Freiburg am Sonntagabend resultierte in einem Remis. Dabei gab FCA-Sechser Kristijan Jakic dem Spiel durch eine ungewöhliche Blessur eine ganz neue Wendung. Trainer Manuel Baum erläuterte die Situation in der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Bei Jakic „hat der Muskel einfach zugemacht“
Als die Augsburger Spieler zur Halbzeit aus der Kabine kamen, hatte Baum eigentlich noch keine Wechsel vornehmen wollen. Doch er musste spontan reagieren und den Kroaten Jakic ersetzen. Der 28-Jährige hatte sich beim Herunterlaufen jener Treppe, die auf das Spielfeld führte, verletzt. Zunächst war unklar, was vorgefallen war. Nach dem Spiel brachte Baum Licht ins Dunkel. „Stand jetzt hat der Muskel einfach zugemacht. Wir müssen jetzt gerade mal schauen, was es genau ist“, so der 46-Jährige. Um „kein Risiko“ einzugehen, ließ der Coach den Mittelfeldspieler zurück in die Katakomben gehen und brachte an seiner Stelle Elvis Rexhbecaj in die Partie.
Ersatzmann schlägt sofort zu
Für Rexhbecaj war die Einwechslung überraschend. Der 28-Jährige erklärte nach dem Spiel, dass er von Jakics Problematik zunächst „gar nichts“ mitbekommen hatte. „Dann meinten die, ich soll mich warm machen, weil Jaka ein paar Probleme hatte, und dann hieß es doch: ‚Direkt rein!'“ erklärte er gegenüber den Reportern, darunter Fussballdaten. Der Joker erwies sich schnell als Glücksgriff. Nur vier Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, da konnte der Deutsch-Kosovare einen wuchtigen Kopfballtreffer zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung der Hausherren beisteuern.
Die Verletzung von Kristijan Jakic erwies sich im Nachhinein als kaum dramatisch. Der Kroate versicherte seinem Trainer, dass es okay sei. Baum war zumindest schon wieder nach Scherzen zumute. „Er war zehn Stufen von der zweiten Halbzeit entfernt“, sagte er im DAZN-Interview.



