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FC Schalke 04

Mehr Budget als gedacht: So konnte Schalke im Winter einkaufen

Wie konnte Schalke 04 trotz angespannter Finanzlage im Winter auf dem Transfermarkt aktiv werden? Sportvorstand Frank Baumann hat nun Details zu den finanziellen Rahmenbedingungen offengelegt und erklärt, wie neue Einnahmen und kluge Planung den Weg für Neuzugänge ebneten.

Zusätzliche Mittel durch Sponsoring und Anleihe

Ausschlaggebend für die unerwarteten Transfermöglichkeiten des FC Schalke 04 sei laut Baumann die positive wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Monate gewesen. Besonders im Sponsoring und Merchandising habe der Klub dank der Arbeit von Vorstandschef Matthias Tillmann und Finanzvorständin Christina Rühl-Hamers deutlich zugelegt.

Außerdem spielte eine erfolgreich platzierte Anleihe eine wichtige Rolle. Sie habe neue Umfinanzierungen ermöglicht und so zusätzliche Spielräume im Budget eröffnet – deutlich mehr, als noch im Herbst absehbar gewesen sei.

Transfers mit Weitblick – keine Risiken bei Schalke

Trotz des erweiterten Spielraums betonte Baumann, dass alle Transfers im Einklang mit den finanziellen Leitlinien des Vereins erfolgt seien. Ziel sei es gewesen, sportlich nachzulegen, ohne die wirtschaftliche Stabilität zu gefährden.

Der geplatzte Wechsel von Moussa Sylla in die MLS stelle laut Baumann ebenfalls keine finanzielle Belastung dar. Zudem handle es sich bei den Wintertransfers Dejan Ljubicic und Adil Aouchiche um Vorgriffe auf den Sommer – mit Blick auf die mittelfristige Kaderplanung. „Wir planen mit beiden Spielern über die Saison hinaus“, so der Sportvorstand des FC Schalke 04 abschließend.