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LaLiga

Laporta tritt zurück – mit klarem Plan

Joan Laporta - FC Barcelona

Nach Berichten spanischer Medien will Joan Laporta am Montag von seinem Amt als Präsident des FC Barcelona zurücktreten. Hintergrund sind die bevorstehenden Wahlen, bei denen er erneut kandidieren und sich eine weitere Amtszeit an der Spitze des Klubs sichern möchte.

Laporta hofft auf eine weitere Amtszeit

Die Wahl des neuen Präsidenten des FC Barcelona findet am 15. März statt. Laut den Statuten dürfen Personen, die den Klub aktiv führen, nicht kandidieren. Deshalb muss Laporta sein Amt niederlegen. Während des Wahlkampfs soll der derzeitige Vizepräsident Rafa Yuste kommissarisch übernehmen.

Gegenüber Mundo Deportivo zählte Laporta seine wichtigsten Erfolge der vergangenen Jahre auf:

Die bedeutendsten Punkte seiner Amtszeit seien die finanzielle Stabilisierung, die Wiederherstellung von Ordnung und institutionellem Prestige, die Rückkehr ins Camp Nou sowie die Stärkung von La Masia als Fundament des Vereins. Auf sportlicher Ebene nannte er die Verpflichtung von Hansi Flick und das Vertrauen in Eigengewächse, unterstützt von externen Neuzugängen. Dieses Konzept habe sich bewährt – ebenso wie die Arbeit von Deco und dessen Zusammenarbeit mit Flick. „Es geht nicht darum, Geld zu verdienen, sondern Titel zu gewinnen“, betonte Laporta.

Barcelonas Ziele für die kommenden Jahre

Laporta ist überzeugt, bereits viel erreicht zu haben. Gleichzeitig ist ihm bewusst, dass die größte Herausforderung noch bevorsteht: die vollständige Sanierung der Klubfinanzen.

Der FC Barcelona kämpft weiterhin mit Schulden, die sich auf die Aktivitäten auf dem Transfermarkt auswirken. Laporta zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass der Verein unter seiner Führung endgültig wieder auf Kurs kommen wird.